Published on April 4th, 2015 | by K

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Grausamste Barbarei im mittleren Osten

Wer unterstützt, fördert und finanziert den IS?

Täglich kommen neue Meldungen über Grausamkeiten des IS in Syrien und im Irak. Ihr Terror richtet sich gegen alle, die sich nicht ihrer Herrschaft unterwerfen wollen. Sie köpfen öffentlich Menschen, versklaven Frauen und Mädchen, missbrauchen Kinder und behinderte Menschen als Selbstmordattentäter und verbreiten zur Abschrekkung Videos und Bilder ihrer Taten im Internet. Ihr Ziel ist die Errichtung eines
Kalifats – einer islamistisch verbrämten faschistischen Diktatur. Der sogenannte „Islamische Staat“ ist eine islamistisch-faschistische Organisation. Sie missbraucht die Religion zur Rechtfertigung ihrer grausamen Herrschaft. 95% der Muslime in der Welt lehnen diesen faschistischen Terror entschieden ab, der nichts mit dem religiösen Glauben der Masse der Muslime zu tun hat. Die übergroße Zahl der Opfer des islamischen Staats sind selbst Muslime.

Zu den größten Geldgebern des islamischen Staats gehören Superreiche aus Saudi-Arabien und Katar. Über Stiftungen, Spenden, „Religionsgelehrte“, … fördern sie den IS. Beide Länder sind selbst Kalifate, in denen es Hinrichtungen und Auspeitschungen gibt und Frauen nicht einmal Auto
fahren dürfen. Beide Länder sind zu neuimperialistischen Länder aufgestiegen. Mit ihrem Öl-Reichtum haben sie sich ins internationale Finanzkapital eingekauft. Katar ist einer der größten Aktionäre der deutschen Bank, besitzt 17% der Volkswagen- Aktien und hält 11% der Baufirma Hochtief. Saudi-Arabien ist einer der größten Einkäufer deutscher Waffen und wird von Angela Merkel als „strategischer Partner“ bezeichnet. Mit einem leise gehüstelten „Menschenrechte“ rechtfertigt sie engste Beziehung zu den Scheichs und Emiren. Diese teilen die mittelalterliche Weltsicht
des IS und leben selbst wie die größten Schmarotzer. 85% der Einwohner Katars sind keine Kataris, sondern Arbeiter aus Nepal, Indien und Pakistan! Sie leben oft wie Sklaven und schuften bei über 40° unter anderem auf den Baustellen für die Fussball-WM 2022.

Auch durch die Türkei wird der IS unterstützt. Präsident Erdogan und Premierminister Davotoglu bezeichnen ihn lediglich als „reaktionär“ –
eine völlige Verharmlosung. Vorgeblich zur Bekämpfung von Assad wurden haufenweise Waffen nach Syrien geliefert. In Cafes, auf Märkten und in Einkaufspassagen in der Türkei werden IS-Kämpfer rekrutiert, ohne dass dagegen vorgegangen wird. Zusätzlich nahm die Türkei immer wieder verwundete IS-Kämpfer auf, während für die Kurden die Grenzen abgeriegelt wurden.

Aufgrund der feigen Flucht der irakischen Armee konnte der IS weitere große Städte wie Mossul einnehmen und Waffen und Geld erobern.
Doch die erfolgreiche Befreiung Kobanês ist ein Beispiel, dass selbst Truppen mit solch großzügigen Geldgebern besiegt werden können, wenn mit moralischer Überlegenheit gekämpft wird.

(aus REBELL-Magazin 1/2015: Besiegt die Faschisten!hier könnt Ihr es bestellen und ein Abo abschließen)

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