Published on November 14th, 2014 | by J

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Solidarität mit Kobanê: Berichte, Parolen

Dresden (Korrespondenz): Wir haben heute in unseren monatlichen REBELL-Treffen über die Kämpfe in Kobanê gesprochen. Bei der Überlegung wie wir den kurdischen Freiheitskämpfern helfen können, kamen wir zu dem Schluss, dass wir weiterhin Solidarität organisieren müssen! Um das Gesagte in die Tat umzusetzen, machten wir uns zum Albertplatz auf, um Aufklärungsarbeit zu leisten und Spenden zu sammeln.
Die Reaktionen waren gemischt: Viele betrachteten interessiert das Transparent („Hände weg von Kobanê! Freiheit für Rojava!“). Die, mit denen wir reden konnten, zeigten sich solidarisch.
Ein älterer, in Deutschland lebender Kurde, sagte: „Ich freue mich, dass sich auch Deutsche für den kurdischen Widerstand einsetzen!“ Ein anderer Kurde meinte: „Ich selber bin nicht wahlberechtigt aber meine Frau wählt für mich MLPD mit.“
Von rund 15 Leuten sammelten wir Spenden. Außerdem haben wir eine neue Kontaktadresse für den REBELL Dresden bekommen.

Hannover-Rinteln (Korrespondenz): Mehrere Jugendliche haben auf unserem Plakat ihre Forderung aufgeschrieben. Die meisten forderten Frieden und etliche forderten
Waffen für die PKK und YPG. Ganz viele kurdische Jugendliche riefen Parolen z.B. „PKK ist das Volk und das Volk sind wir!“ oder „Salafisten – sind Faschisten“.
Die Demonstration war kämpferisch und hoch motiviert. Unsere Plakate erweckten großes Aufsehen. Es war auch die Diskussion mit verschiedenen Meinungen, wie der Kampf
geführt werden soll. Eine Diskussion: dass wie in Rojava die Leute sich organisiert haben, so wir uns organisieren sollten.

Parolen:

  • ISIS raus, raus aus Kobane
  • Für die Freiheit, für das leben, IS von der Straße fegen
  • Solidarität heißt wiederstand, kampf dem Faschismus in jedem Land
  • Biji berxwedana Kobane/ YPG (Es lebe der widerstand in Kobane)

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