Published on September 24th, 2014 | by J

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Mojo liebe Rotfüchse!

Das heißt „Hallo“ auf Tshiluba.
Vielen Dank für eure guten Wünsche aus Deutschland. Wir freuen uns dass ihr später auch mal eine Brigadisten- Reise unterstützen wollt. Wir sind jetzt seid dem 2. September im Kongo.
Zuerst waren wir in Kinshasa, der Hauptstadt.
Dort haben wir ganz besondere Affen besucht, Bonobo Affen. Das sind Affen, die eine große Ähnlichkeit haben mit der DNA vom Menschen. AIDS und Malaria sind Krankheiten, mit den die Menschen im Kongo große Probleme haben. Die Bonobo-Affen sind jedoch dagegen resistent. Es wird geforscht, wieso das so ist.
Eine der Lieblingsbeschäftigungen der Affen ist, den Berg runter zu rutschen auf Plastikflaschen mit vollem Tempo.
Von Kinshasa sind wir mit dem Flugzeug nach Mbuji-Mayi geflogen. Hier wohnen wir in einer schönen Unterkunft. Circa eine dreiviertel Stunde fahren wir jeden Tag nach Tshibombo. In dem Ort  bauen wir das Ngenyi-Zentrum auf. Mittlerweile steht das Haus. Wir lernten viel von den Kongolesischen Genossen und sie von uns.
Die Kinder hier kommen uns jeden Tag auf der Baustelle besuchen. Sie begrüßen uns jeden Tag sehr herzlich, schütteln uns allen die Hand, rufen uns zu und rennen sogar unserem Auto nach.
Sie beobachten jeden Schritt, den wir auf der Baustelle machen. Wir kommunizieren in Pantomime  und sie machen unsere Bauarbeiten mit Stöcken und Steinen nach, z.B. das Hämmern.
Die Kinder hier haben mit ganz anderen Problemen zu kämpfen als wir in Deutschland. Es ist nicht selbstverständlich, dass jedes Kind in die Schule gehen kann. Nur 6% der Kinder können die Schule besuchen, obwohl sie sehr wissbegierig sind und gerne lesen, rechnen und schreiben lernen wollen.
Viele Kinder müssen schon mit 6 Jahren auf dem Feld arbeiten. Sie lernen sehr früh Lasten auf dem Kopf zu tragen, z.B. Töpfe mit Essen. Dadurch haben die Menschen hier eine sehr ausgeprägte Muskulatur des Nacken.
Probiert es doch mal mit etwas Leichtem aus, das ist gar nicht so leicht!
Twasakedila (Danke), für das Sammeln der Spenden für den Paul. Der Paul ist hier gut angekommen und wird hier gebraucht. Wasser kommt hier nicht einfach aus dem Wasserhahn. Viele müssen jeden Tag erst einmal Wasser kaufen gehen und dafür eine weite Strecke laufen.
Der Paul soll für die Menschen hier Regenwasser reinigen und somit den Tagesablauf vereinfachen.
Sonnige Grüße! Bis Bald!
Shaley Bimba!

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