Published on März 17th, 2014 | by J

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Alle für Kalle!

Steigende Mietpreise und Immobilienspekulation machen es den normalen Menschen in Großstädten fast unmöglich günstigen Wohnraum zu finden. So sollte auch in Köln im  Agnesviertel, Karl- Heinz Gerikg, der seit 32 Jahren dort wohnt, seine Wohnung räumen, damit sie nun teuer saniert werden kann. Im Kampf für Sozialen Wohnraum organisierte das Netzwerk „Recht auf Stadt“ gemeinsam mit den Nachbarn die Solidarität. Am Donnerstag, den 20.02. versammelten sich 300 Leute, sich vor Kalles Wohnung und verhinderten erfolgreich die Zwangsräumung. Missmutig zogen Gerichtsvollzieher und Polizeieinheiten wieder ab. Mit so vielen Leuten haben sie nicht gerechnet. Ein tolles Beispiel der erfolgreichen Solidarität. Um aber nicht immer nur auf die auf die Auswirkungen dieser kapitalistischen Gesellschaft zu reagieren, müssen sich solche Kämpfe mit dem Kampf für eine Perspektive, für den echten Sozialismus verbinden. Sonst werden wir auf langer Sicht nicht gewinnen können.

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