Published on Februar 27th, 2014 | by J

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Interviews mit jungen Frauen auf der Europakonferenz der Weltfrauen in Paris

1. Interview mit Claudia dal Bianco von der Frauensolidarität aus Österreich:

Kannst du dich und deine Organisation kurz vorstellen?

Ich arbeite als Projektkoordinatorin bei der Frauensolidarität, das ist ein Verein, der in Wien ist und wir machen feministische entwicklungspolitische Bildungs- und Informationsarbeit. Das heißt wir haben eine vierteljährliche Zeitschrift, wo Frauen weltweit berichten über ihre Situation. Dann haben wir auch eine Bibliothek und eine Dokumentationsstelle um alles zu sammeln, was Frauenbewegungen weltweit machen. Ich arbeite speziell in einem Projekt, wo es darum geht zu schauen wie Frauenbewegungen weltweit Medien nutzen als Werkzeug, um für Frauenrechte zu kämpfen.

Warum bist du heute hier?

Das ist eigentlich ganz zufällig passiert, eine Kollegin von mir war in Ankara bei einer Konferenz und dann hat eine, die sie kennengelernt hatte aus Ankara geschrieben, dass das hier stattfindet in Paris und sie hat mir das weitergeleitet und gefragt, ob ich nicht dabei sein will. In unserer Zeitschrift war auch mal ein Artikel über die erste Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen in Caracas. Ich habe das nachgelesen und gedacht, ja klingt spannend, da wäre ich gerne dabei und würde auch gerne mehr drüber erfahren. Ich bin sehr froh, dass ich da bin um mehr zu erfahren.

Was hast du schon für Ideen, um die Weltfrauenkonferenz in Österreich vorzubereiten?

Der erste Schritt ist bei mir im Verein. Wir sind fünf Frauen, einerseits berichte ich denen darüber, andererseits werde ich natürlich auch in der Zeitschrift eine Kurznachricht schreiben, dass es da diese Organisierung gibt. Und dann werde ich auch bei den unterschiedlichen Netzwerktreffen wo ich teilnehme, darüber berichten. Damit mehr Frauen die Möglichkeiten haben, davon zu erfahren und vielleicht auch bei dem Prozess teilnehmen und ihn mitgestalten können.

Würdest du auch gerne selbst hinfahren zur nächsten Weltfrauenkonferenz?

Ja, also ich würde auf jeden Fall gerne hinfahren und das live mitbekommen.

 Vielen Dank für das Interview!

2. Interview mit Lucia von Jong en strijdbaar/Niederlande

Sag uns kurz etwas über dich und deine Organisation.

Ich bin Lucia aus den Niederlanden, ich bin von JeS, „Jung und kämpferisch“. Das ist die Jugendorganisation von „Rode Morgen“ und wir kämpfen für eine gute Zukunft für die Jugend, für den echten Sozialismus.

Warum bist du hier, bei der Europakonferenz der Weltfrauen?

Weil ich für Frauenrechte kämpfen will und es ist auch Teil unserer Arbeit in der Jugendorganisation. Meine Mutter brachte mir den ganzen Kampf der Frauen nahe und ich war auch in Venezuela in 2011 und das motivierte mich, weiter für die Frauenrechte zu kämpfen, deswegen bin ich heute hier.

Und wie willst du oder deine Organisation die zweite Weltfrauenkonferenz vorbereiten? Habt ihr schon Ideen?

Wir haben ein Vorbereitungskomitee und wir jungen Frauen werden den Teil über die Situation der jungen Frauen vorbereiten und über die notwendigen Schritte, um die Situation zu verbessern. In der Jugendorganisation konzentrieren wir uns darauf, wie wir die gesamte Konferenz unterstützen können, also wie wir Geld sammeln, aber auch wir wir einen wertvollen Beitrag zur Diskussion leisten können und was wir in die Diskussion einbringen wollen.

Vielen Dank für das Interview!

 


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