Published on Januar 6th, 2014 | by J

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Kommt mit zur LLL – ein kämpferischer, revolutionärer Start ins neue Jahr!

Mobilisierungsflyer (PDF)

Traditionell beteiligt sich der Jugendverband REBELL an der LLL-Manifestation 2014 mit Demonstration, stillem Gedenken und Kundgebung der kämpferischen Opposition. Wir gedenken dort den Revolutionären Lenin, Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg. Am 15. Januar 1919 wurden Luxemburg und Liebknecht in Absprache mit SPD-Minister Noske von faschistischen Freikorps ermordet. Lenin starb am 21. Januar 1924 an den Folgen einer schweren Krankheit.

Der Kapitalismus ist heute nicht in der Lage, nur eines der größten Probleme der Menschheit zu lösen. Deshalb ist es heute entscheidend, welchen Weg wir für eine gesellschaftliche Perspektive ohne Ausbeutung und Unterdrückung gehen. Deswegen kämpfen wir heute für den echten Sozialismus. Dafür sind die drei Revolutionäre Vorbilder. Sie haben sich selbstlos für eine Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung, für den Sozialismus eingesetzt. Wir befinden uns seit 2008 in der tiefsten Weltwirtschafts- und Finanzkrise des Kapitalismus: Umweltzerstörung, die die Existenz der Menschheit bedroht – obwohl ausgereifte Umwelttechnologien vorhanden sind. Hunger – obwohl wir Nahrungsmittel im Überschuss haben. Rekordarbeitslosigkeit – während sich andere kaputt arbeiten müssen. Das allein herrschende internationale Finanzkapital, bestehend aus den 500 größten Banken und Konzernen, beherrscht heute die Welt. Sie machen nicht mal 0,1% der Bevölkerung aus. Die imperialistischen Regierungen machen Politik in ihrem Interesse. Da gibt es nur eine Lösung: Diese Macht muss ihnen revolutionär entrissen werden. Die Proteste vom Taksim bis Tahrir-Platz, Streiks und Kämpfe in der ganzen Welt zeigen die Wut der Massen und den Wunsch nach einer lebenswerten Zukunft. Mit der Arbeiterklasse weltweit an der Spitze haben die Massen die Kraft, dies zu erreichen. Dafür braucht es starke revolutionäre, marxistisch-leninistische Parteien. Aus den Erfahrungen im Kampf um den Sozialismus, aus Leben und Kampf von Lenin, Liebknecht und Luxemburg haben wir unsere Lehren gezogen. Es ist an uns, diesen Kampf weiterzuführen! Nicht raushalten oder kapitulieren, sondern sich organisieren, zusammen schließen und mit aller Entschlossenheit für die Befreiung der Menschheit von Ausbeutung und Unterdrückung kämpfen – das ist das Gebot der Stunde.

Karl Liebknecht zeigte Rückgrat und Entschlossenheit, als er als Einziger vor 100 Jahren im Parlament gegen die Kriegskredite für den I. Weltkrieg stimmte. Lenin führte die sozialistische Oktoberrevolution in Russland an und zog damit den entscheidenden Schluss, um dem imperialistischen Kriegsgemetzel ein Ende zu setzen. Die tiefe Krise des Imperialismus verschärft die Kriegsgefahr heute wieder und erfordert unsere Wachsamkeit und internationale Solidarität. Wir fordern: NATO raus aus Afghanistan, Irak, Libyen und anderswo! Wir sind solidarisch mit der Bevölkerung in Rojava im syrisch-kurdischen Gebiet, die dort ihre Autonomie und Selbstverwaltung bewaffnet verteidigen.

Wir gehen zur LLL-Demo im Sinne unserer Kampagne „Gib Antikommunismus keine Chance“. Damals wie heute ist der Antikommunismus Zweckpropaganda der Herrschenden im Kapitalismus! Er soll die Menschen mit Vorbehalten von der Perspektive des echten Sozialismus abhalten. Wir lassen uns üble Diffamierungen nicht gefallen. Deshalb haben REBELL und MLPD Klage gegen die Konrad-Adenauer-Stiftung und den ehemaligen Verfassungsschützer van Hüllen eingereicht, weil sie uns unterstellen, dass unsere Jugendarbeit „an die Ästhetik faschistischer Bewegungen” erinnern würde. Damit soll links und rechts gleichgesetzt werden. Eine Geschichtsfälschung, die an Dreistigkeit kaum zu überbieten ist! So war es doch die Rote Armee unter der Führung Stalins, die den zweiten Weltkrieg beendet und somit den Hitler-Faschismus geschlagen hat.

Wir sind offen für die Auseinandersetzung über die Klassiker des Marxismus-Leninismus Marx, Engels, Lenin, Stalin und Mao. Aber wir sind nicht bereit antikommunistische Hetze gegen unsere Vorbilder hinzunehmen! Wir protestieren deshalb auch gegen den kläglichen Versuch des „Karl und Rosa“-Bündnisses, die LLL Demo spalten zu wollen. Sie schwafeln was von antikapitalistisch, hetzen gegen die frühere sozialistische Sowjetunion um dann zum Entschluss zu kommen, dass reformierte Sozialdemokratie und somit der Erhalt des Kapitalismus doch die beste Lösung ist. Wir haben im letzten Jahr dazu eine ausführliche Erklärung herausgegeben, die ihr euch hier anschauen könnt.

Es hat sich im letzten Jahr gezeigt, dass dieses Spalterprojekt gescheitert ist. Der Versuch von Jusos und Co., die Rebellion der Jugend auf die Grundlage des Antikommunismus zu stellen, ist auf Rebellion gestoßen! 10.000 auf der traditionellen LL(L)-Demo, ein paar hundert bei der antikommunistischen Demo. Inzwischen mussten sich fast alle bundesweiten Unterstützer der Spalterdemo im letzen Jahr davon zurückziehen, vielfach – wie bei Linksjugend.solid – lediglich aufgrund des großen Drucks der Basis.

Die LL(L) Demonstration ist auch deshalb von großer Bedeutung, weil dort linke Kräfte aus unterschiedlichen Spektren zum Gedenken der Revolutionäre gemeinsam  demonstrieren und über den Weg zum Sozialismus weltanschaulich offen diskutieren. Deswegen weisen wir auch Versuche aus dem LL-Bündnis zurück, selbst vor dem Antikommunismus der Herrschenden zu kapitulieren und beispielsweise das Tragen von Stalin- oder Mao-Bildern verhindern zu wollen. Den Aufruf des LL-Bündnisses unterstützen wir kritisch. Angesichts des 100. Jahrestag des Beginns des 1. Weltkriegs wendet er sich berechtigt gegen die wachsende imperialistische Kriegsgefahr. Jedoch verliert er kein Wort über den heute nötigen Kampf um den Sozialismus. Er wendet sich berechtigt gegen Antisemitismus uvm., jedoch nicht gegen den Antikommunismus, der aber immerhin die Weltanschauung und Praxis der Mörder Liebknechts und Luxemburgs war!

Wir laden jeden ein, sich an unserem rebellischen Wochenende zu beteiligen. Wir nutzen dieses Wochenende, um in unser rebellisches Jahr zu starten. Dort lernt ihr internationale Gäste aus den Niederlanden und Tschechien kennen und erfahrt, was der REBELL in diesem Jahr vor hat und könnt euch schon jetzt dafür anmelden. Zum Beispiel für unser neues Highlight “Rebellisches Musikfestival im Waldgrund”, als Helfer für die Europawahl, für unser Sommercamp, für die Brigadistenreise in den Kongo, im Aufbau unserer Umwelt AG’s, und bei vielem mehr. Wir sehen uns in Berlin!

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