Published on Dezember 5th, 2013 | by J

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Übernahme für Vertrauensfrau und Jugendvertreterin Verena Vöhringer

Am 20.11.2013 fand der Gerichtsprozess von Verena Vöhringer gegen Opel statt. Sie klagt ihr Recht ein, als Jugendvertreterin nach §78a Betriebsverfassungsgesetz unbefristet übernommen zu werden. Der Richter urteilte, die Klage abzuweisen. Skandal! Hat der Richter doch während des gesamten Prozesses für Opel argumentiert und ist in keiner Weise auf die Argumentation von Verena und ihrem Anwalt Roland Meister eingegangen. Wir solidarisieren uns mit Verenas Kampf für ihr Recht auf die unbefristete Übernahme. Seit Jahren wird die Verpflichtung, Jugendvertreter unbefristet zu übernehmen, immer wieder mit Füßen getreten. Dabei ist es den Konzernbossen nicht zu schade, angebliche Gründe zu schaffen, Jugendvertreter nicht übernehmen zu müssen. Immer wieder nehmen sich die Konzernbosse mit fadenscheinigen Begründungen das Recht heraus, unliebsame Jugendvertreter los zu werden. Und immer wieder bekommen sie vor Gericht Recht. Verena ist auch kämpferische Vertrauensfrau und Jugendvertreterin und steht gerade zusammen mit ihren 3400 Kollegen von Opel Bochum mitten im Kampf um das Werk und gegen die Vernichtung tausender Arbeitsplätze. Dieses Urteil ist Klassenjustiz und kann nicht hingenommen werden. Verenas Prozess ist von großer Bedeutung weil sie hier auch stellvertretend steht für die ganzen anderen Jugendvertreter die sich nicht einschüchtern lassen und für die Rechte der Arbeiterjugend kämpfen. Der Kampf um Verenas Übernahme geht weiter. Wir halten euch auf dem Laufenden.

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