Published on November 9th, 2013 | by J

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Herbststudienfreizeiten ein voller Erfolg

Beitrag der Herbststudienfreizeit des REBELL „Auf zum Internationalen Kampftag zur Rettung der natürlichen Umwelt!“

Die Herbststudienfreizeit des REBELL in NRW war eine gelungene Sache! Wir haben die Broschüre „Die Gefahr der Umweltkatastrophe und die internationale sozialistische Revolution“ studiert, gemeinsam gekocht, gespielt, die Broschüre verkauft und vieles mehr.

Wir haben uns schlau gemacht darüber, wie weit die Welt sich im Umschlag in eine globale Umweltkatastrophe befindet. Dabei haben wir herausgefunden, dass die Lage wirklich ernst ist! Das Meer ist schon so vermüllt und vergiftet und das Ozonloch so groß, dass irreversible Schäden in unserem Ökosystem entstanden sind. Da könnte man natürlich denken, dass sowieso alles verloren ist.

Als wichtigste Schlussfolgerungen zogen wir aber, dass der Mensch ein Teil der Natur ist und sie auch positiv verändern kann! Denn wie Karl Marx schon sagte sind die Natur und die Arbeit „Quelle allen Reichtums der Menschheit“.

Die Masse der Menschen will in Einheit mit der Natur leben. Das Problem besteht heutzutage aber darin, dass der Kapitalismus in seiner unbändigen Profitsucht die Natur, genau wie den Menschen, ausbeutet und dabei rücksichtslos unsere Umwelt vergiftet. Er kann heute nicht weiter maximale Profite scheffeln, ohne die Ausbeutung der Natur in den Produktionsprozess einzubeziehen.

Besonders eindrucksvoll war das in dem Film „Gasland“, den wir gemeinsam gesehen haben. Es ging um das „Fracking“ in den USA. Dort wird ein Giftcocktail in den Boden gepumpt um Erdgas aus dem Gestein zu lösen. Dabei wird das Grundwasser, die Luft, die Bevölkerung und alles, was dort lebt, vergiftet. Und dieses Verfahren soll nach der Stilllegung des Steinkohlebergbaus in Deutschland auch hier in großem Stil eingeführt werden. Diesen Film gibt es am 08.11.2013 ab 19:30 Uhr noch einmal im Jugendzentrum Che in Gelsenkirchen zu sehen. Alle, die dieses Thema interessiert sind herzlich eingeladen.

Wir haben uns auch mit den Grundlagen vom Umweltschutz beschäftigt, die Marx und Engels bereits legten. Dafür studierten wir „Anteil der Arbeit an der Menschwerdung des Affen“ und „Dialektik der Natur“ von Friedrich Engels.

Sie haben schon vor 150 Jahren erkannt, dass der Mensch ohne die Natur nicht leben kann.

Wie die Gesetze der Natur in der Praxis funktionieren, lernten wir bei unserem dialektischen Waldspaziergang. Wir haben dort viel über die Geschichte des Lebens gelernt und wie sich die Natur im Laufe der Jahrmillionen immer weiter verändert hat.

Wir wissen jetzt, dass wir Teil der Natur sind und dass wir uns auch fit machen müssen um in der Lage zu sein die Welt zu retten. Deshalb haben wir auch tagtäglich darum gekämpft und uns darüber auseinander gesetzt, dass wir uns sportlich betätigen und uns gesund ernähren.

Wir haben nachgewiesen, dass wir den Kapitalismus abschaffen müssen, wenn wir in Zukunft noch auf dieser Erde leben wollen. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen. Deshalb müssen wir uns aber auch selbst verändern und die internationale sozialistische Revolution vorbereiten. Wir wollen die Diskussion in der Arbeiter- und der Umweltbewegung entfachen, dass es nötig ist, die Umweltverbrecher ein für alle mal davonzujagen. Und wir wollen wir viele Initiatoren für die Umweltgewerkschaft gewinnen, die nächstes Jahr gegründet werden soll.

Deshalb werden wir uns alle am 16.11. kämpferisch an den bundesweiten Aktivitäten zum Internationalen Kampftag zur Rettung der natürlichen Umwelt beteiligen. In NRW gibt es eine überregionale Demonstration in Essen (Link Aufruf). Wir werden Evonik ins Visier nehmen und vor ihrem Gebäude demonstrieren, denn sie plant eine riesige Umweltkatastrophe im Ruhrgebiet. Es lagert extrem gesundheitsschädlicher Giftmüll in unseren Stollen in den stillgelegten Zechen und um Geld zu sparen will die RAG den Wasserspiegel in den Stollen auf 500m ansteigen lassen. In drei Zechen ist dies heute schon der Fall. So gelangen die giftigen Stoffe in unser Grundwasser und werden unser Trinkwasser dauerhaft verseuchen.

Außerdem demonstrieren wir gegen Atomkraft, Fracking und den Raubbau an der Umwelt, denn diese sind unvereinbar mit dem Fortbestehen der Menschheit!

In letzter Zeit wurde in den Medien immer wieder von regionalen Umweltkatastrophen berichtet:

Die dritte Jahrhundertflut in den letzten 10 Jahren in Deutschland,

riesige Waldbrände in Australien,

Überschwemmungen in Indien und den Philippinen.

Was ist da los? Was passiert mit unserer Erde? Sind das nur regionale Probleme?

Nein, wir steuern auf eine globale Umweltkatastrophe hin!

Die UNO geht in ihrem letzten Bericht davon aus, dass allein der Treibhauseffekt die Temperatur bis 2100 um 1,4 bis 5,8 Grad Celsius steigen lässt.

Dadurch werden die Polarkappen Stück für Stück abschmelzen und Städte wie New York, Hamburg, Rotterdam und Mumbai im Wasser versinken.

Die Versauerung, Verschmutzung und Erwärmung der Weltmeere, die Zerstörung regionaler Ökosysteme, der Raubbau fossiler Rohstoffe, die Vermüllung und Vergiftung der natürlichen Umwelt und nicht zuletzt die vielen Tonnen verstrahlter Atommüll sind Anzeichen die sagen: Hier müssen wir radikal etwas ändern!

Aber was?

Die erzählen uns „wenn jeder ein bisschen Strom spart und den Müll trennt ist die Erde gerettet“.

Ist das wirklich so einfach?

Wer geht für den Rohstoff Tantal aus dem Kongo über sechs Millionen Leichen und wer erzählt uns, dass wenn wir die AKWs ausmachen bei uns die Lichter ausgehen?

Wer pustet CO2 ohne Ende in die Luft, wer will mit Fracking ganze Landschaften verseuchen?

Das sind nicht die kleinen Leute, das sind die großen Konzerne. 500 der größten Übermonopole kontrollieren heute 50% des Welthandels. Sie haben mehr Macht als jeder Staat. Das sind die wahren Umweltverbrecher.

Sie gefährden die Einheit von Mensch und Natur. Und wenn sie so weiter machen, dann steht das Leben der gesamten Menschheit auf dem Spiel.

Also was tun gegen einen so mächtigen Gegner? Viele sind schon aktiv für die Umwelt, es gibt viele gute Projekte. Aber reicht es aus, hier und dort einzelne Probleme anzugehen?

Wenn wir wirklich etwas ändern wollen müssen wir dem Übel an die Wurzel gehen! Dann müssen wir organisiert zusammen arbeiten, uns schlau machen und über Ländergrenzen hinweg arbeiten und im gemeinsamen Kampf zu einer überlegenen Kraft werden! Dann müssen wir auch die Machtfrage stellen.

Wir brauchen eine Perspektive, für die wir kämpfen. Im echten Sozialismus steht die Einheit von Mensch und Natur im Mittelpunkt und wird auch weiterentwickelt. Ein Gesellschaft befreit von Ausbeutung und Unterdrückung der Massen, befreit von der Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen der Menschheit. Dafür brauchen wir noch viele Mitstreiter, dafür brauchen wir auch Dich! Mach mit im Jugendverband REBELL und der MLPD !

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