Published on September 11th, 2013 | by J

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Sozialismus – hatten wir doch schon!?

Der Sozialismus hat unter den Leuten viel Sympathie. 82% aller Deutschen halten ihn für eine gute Idee. Die MLPD beteiligt sich an den Bundestageswahlen vor allem mit dem Ziel, den Sozialismus zu propagieren und viele neue Mitstreiter für MLPD und REBELL zu gewinnen, um gemeinsam für den Sozialismus zu kämpfen.

Denn durch Parlamentswahlen erreicht man den nicht, auch wenn einige Genossen der Linkspartei sich das wünschen. Oft hört man dann auf der Straße „Das hatten wir doch alles schon erlebt und das hat auch nicht funktioniert“.

Fakt ist: Heute gibt es nicht ein einziges sozialistisches Land auf der Welt. Aber auch in der DDR, Sowjetunion, usw… gab es Sozialismus nicht bis 1990 wie uns in der Schule immer erzählt wird. Unter Führung von Lenin und Stalin wurde in der Sowjetunion der Sozialismus erfolgreich aufgebaut. Fakt ist aber auch, dass nach Stalins Tod 1953 eine Bürokratenclique unter Chruschtschow die Macht an sich gerissen hatte und den Sozialismus Stück für Stück von innen heraus zerstörte – Ausgangspunkt war 1956 der XX.Parteitag der KPdSU – der Kommunistischen Partei der Sowjetunion. Statt der Diktatur des Proletariats (Herrschaft der Arbeiterklasse) herrschten die bürokratischen Kapitalisten mit dem roten Parteibuch in der Tasche über die Arbeiter und gingen dabei auch gegen ehrliche Arbeiter vor, die ihre Machenschaften kritisiert haben. Statt planmäßigem Aufbau der Wirtschaft zur Befriedigung der Bedürfnisse der Massen stand nun der Profit im Mittelpunkt, den die bürokratischen Kapitalisten sich aneigneten, z.B. in Form von Privilegien.

Die MLPD hat aus dieser Entwicklung wichtige Schlussfolgerungen gezogen. Es war nicht der Sozialismus, der nicht funktionierte, sondern der bürokratische Kapitalismus, der zu Grunde ging. Die MLPD hat dazu die Lehre von der Denkweise und das System der Kontrolle neuen Typs entwickelt. Die Denkweise der Funktionäre in Partei, Staat und Wirtschaft muss ständig kontrolliert werden – 1. von ihnen selber, 2. von unabhängigen Kontrollorganen und 3. von den Volksmassen. Nicht um „Gehirnwäsche“ oder sowas zu betreiben, sondern um zu kontrollieren, ob ein Funktionär seine Politik unter dem Motto „Dem Volke dienen“ oder für die eigene Tasche ausübt und nur Karriere machen will. Funktionäre müssen rechenschaftspflichtig und jederzeit abwählbar sein und dürfen nur einen durchschnittlichen Arbeiterlohn erhalten! Der Leiter einer Fabrik ist genauso wichtig wie der Arbeiter, der die Maschine bedient! Beides geht nicht ohne einander. Warum soll denn bitteschön ein demokratisch gewählter Abgeordneter im Parlament mehr verdienen als derjenige, der ihn gewählt hat?

Diese Prinzipien verwirklichen wir bereits heute. Im Rebell und in der MLPD gibt es keine Karrieristen – der Parteivorsitzende verdient nicht mehr wie der Hausmeister der Parteizentrale.

In der ICOR (internationale Koordinierung revolutionärer Parteien und Organisationen) sind bereits 44 revolutionäre Parteien und Organisationen weltweit zusammengeschlossen, um gemeinsam an der Vorbereitung der internationalen sozialistischen Revolution zu arbeiten. Echter Sozialismus ist dem Kapitalismus haushoch überlegen, wenn er richtig gemacht ist und von der Initiative der Massen getragen wird. Dafür stehen wir und für diesen Weg kämpfen wir!

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