Published on September 14th, 2013 | by J

0

Ist die Erde noch zu retten?!

Als Partei des radikalen Umweltschutzes tritt die MLPD dieses Jahr zu den Bundestagswahlen an. Der Übergang zur globalen Umweltkrise in der wir uns befinden, bedroht unsere ganze Lebensgrundlage auf der Erde. Deshalb hat die MLPD die Umweltfrage zu ihrer zweitwichtigsten Kampflinie erklärt.

Nun hören wir bei unseren Einsätzen vor Unis, vor Schulen oder Lehrwerkstätten auch immer wieder: „Ach, das ist doch eh schon zu spät. Die Erde können wir nicht mehr retten.“ Mit dieser Einstellung sicherlich nicht! Aber wie sieht es tatsächlich aus in unserer Natur?

Tatsache ist, dass die Umweltkrise schon weit fortgeschritten ist:

  • der drastisch zunehmende CO2 Ausstoß (2011 wurden 800 Mio t mehr rausgepustet als 2010) durch die fossile Verbrennung führt bis 2100 zu einer Erderwärmung von 1,4-5,8°C laut UNO , wenn jetzt kein radikaler Wandel eintritt. Der Meeresspiegel würde damit um 10-20m steigen, Städte wie New York, Rotterdam oder Mumbai, würden versinken, kein Damm könnte sie schützen.
  • Damit einher geht das Auftauen der Permafrostböden, wodurch darin gespeichertes CO2 (ca. 550 Mrd t) freigesetzt wird. Die Polkappen schmelzen ab (allein in den letzten 20 Jahren um 4000 Mrd t Eis) und damit verringert sich auch der Albedo-Effekt (die Reflektion des Sonnenlichts an der weißen Eisdecke) was ebenfalls zu einer schnelleren Erwärmung führt.
  • Wachsende Müllberge, Ozonlöcher, Artensterben, Abholzung des Regenwalds, Übersäuerung der Meere, zunehmende regionale Umweltkatastrophen wie das Hochwasser in Ostdeutschland dieses Jahr, all das zeigt, dass die Bedrohung nicht nur Panikmache sondern sehr real ist. Zu spät ist es jedoch noch nicht!

Verursacher ist das allein herrschende internationale Finanzkapital. Um Maximalprofite zu scheffeln, zerstört es die Umwelt, beutet Mensch und Natur aus.

Auf diese Information kann man nun so oder so reagieren. Man kann sich dafür entschließen, alles daran zu setzen diese Entwicklung aufzuhalten, im festen Vertrauen darauf, dass die breiten Massen der Arbeiter, Angestellten, Jugendlichen und Rentner, sich diesem Kampf anschließen werden. Oder man verfällt in Fatalismus und denkt, „Scheiße, zu spät.“ Und steckt den Kopf in den Sand. Einen größeren Gefallen könnte man den Herrschenden wohl nicht tun, die dann völlig freie Hand haben, zu plündern und zu zerstören wie es ihnen gefällt. Zugleich steckt hinter dieser Haltung auch eine Massenfeindlichkeit, nach dem Motto „die Leute sind doch eh zu dumm oder zu bequem um die Umwelt zu retten, da will eben jeder ’nen Benz fahren und den billigsten Strom aus der Steckdose!“ Aber wenn man mal ehrlich ist, machen sich doch die meisten Leute Gedanken darüber, was aus unserer Umwelt werden soll. Nicht umsonst waren nach Fukushima Millionen gegen die Atomkraft auf der Straße, wechselten den Stromanbieter oder steigen öfter mal auf’s Fahrrad. Klar das reicht noch nicht, aber zeigt doch, dass die Massen bereit sind zu kämpfen und auch mal auf was zu verzichten für die Umwelt. Technisch wäre jedenfalls vieles möglich, z.B. laut Dr. Josef Lutz (Uni Chemnitz), das Abschalten aller AKWs und der Umstieg auf 100% erneuerbare Energien in Deutschland in weniger als 10 Jahren. Das von Dr. Rosin entwickelte Kryo-Recycling ermöglicht die Rückgewinnung von hochwertigen Kunststoffen, die Brennstoffzellen und Akkus für Autos würden einen umweltfreundlichen Verkehr ermöglichen, aber vor allem könnte der öffentliche Nahverkehr deutlich ausgebaut und kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Die heutige Produktionstechnologie und das internationale Industrieproletariat, ist in der Lage in kürzester Zeit die Produkte herzustellen die für die Einheit von Mensch und Natur nötig sind, wie Solarzellen, Wechselrichter, Akkus, E-Mobile usw. Wenn man die Wissenschaft und die Produktion erstmal von den Fesseln der Profitwirtschaft befreit und in den Dienst der Menschen stellt, könnten die Umweltprobleme auch radikal gelöst werden. Im sozialistischen China Mao Tsetungs (also vor 1976) wurden große Fortschritte im Umweltschutz erreicht, v.a. dadurch, dass die Bauern und Arbeiter dafür mobilisiert wurden und das voll zu ihrer Sache machten.

Und ist „Es ist doch eh schon zu spät!“ nicht manchmal auch einfach eine Rechtfertigung um nicht aktiv werden und sein eigenes Leben ändern zu müssen?

Doch warum eigentlich nicht? Warum nicht die Rettung der Umwelt zum Lebensziel machen, die Faust aus der Tasche nehmen und den Kopf aus dem Sand ziehen?! Da atmet es sich doch auch viel freier.

Werdet aktiv: Für den echten Sozialismus!

Für die Einheit von Mensch und Natur!

MLPD wählen – Im REBELL mitmachen!

Tags:


About the Author



Comments are closed.

Back to Top ↑