Published on April 16th, 2013 | by Esitileti296

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Unser Trumpf die Jugend!

Wir, 2 Rebellen und ein Genosse der MLPD aus Duisburg und vom Niederrhein, fuhren für 4 Tage nach Berlin um zur Durchsetzung der bundesweiten Wahlzulassung im Land Brandenburg beizutragen.
Wir kamen am Ostermontag in Berlin an.  Herzlich wurden wir von den Berliner Genossen empfangen und gründlich in  das Land, das Leben und die Auseinandersetzung eingewiesen. Es blieb auch noch Zeit für eine Stadtrundfahrt. Sehr beeindruckt hat uns das antifaschistische Ehrenmahl in Treptow. Aber auch das Tattoo Studio aus „Berlin Tag und Nacht“ haben wir gesehen. Herzlichen dank an unseren Guide.

Nach dem gemeinsamen Frühstück und einer kurzen Beratung fuhren wir nach Potsdam.
Wir
haben uns überlegt, dass wir neben den Argumenten, warum die MLPD als
sozialistische Alternative, links und radikal zur Wahl stehen soll, auch
mit unserem Auftreten, diese Perspektive rüberbringen wollen. Und so
haben wir einfach jeden, frisch, freundlich und offensiv angesprochen.
Und äußerst viele waren schon deshalb beeindruckt, dass hier ein 13
jähriger und eine 17 jährige Rebellin sich in ihrer Freizeit hin stellen
und bei Eiseskälte Unterschriften gesammelt haben. Das sprengte von
manchen schon das Weltbild über die  Jugend.
Das allein reichte aber
nicht nicht und wir waren ganz schön gefordert. Da kam ein gefrusteter
ehemaliger DKP Genosse vorbei. Ihn müssen wir überzeugt haben, dass die
MLPD das Gegenteil von Dogmatisch ist, wenn er Unterschrieben hat und am
nächsten Tag die Rote Fahne gekauft hat.
Eine Ärztin in Rente,
wurde zu DDR Zeiten in den Westen ausgewiesen und wurde von der Stasi
verfolgt. Als sie erfuhr, dass die MLPD in der Kritik an der
revisionistischen Entartung, an dem Verrat am Sozialismus entstanden
ist, hat sie sofort unterschrieben und einen Kugelschreiber gespendet,
weil unsere eingefroren waren.
Wir trafen auf viel Interesse,
natürlich auch auf Frust. So wurden wir z.T. mit in den Sack der
korrupten bürgerlichen Politiker und Staatsdiener gesteckt. Manchmal
gelang es den Unterschied herauszustellen, und manchmal rannten sie
einfach davon.
„Marxistisch Leninistische Partei Deutschland? Hab
ich noch nie gehört“ oder „das hatten wir 40 Jahre“ war eine häufige
Antwort. Daraus entspannen sich tiefe, spannende Gespräche über ihre
Erfahrungen in der DDR, wenn sich die Passanten darauf einließen.
Wir
haben insgesamt auch 12 Leute kennen gelernt, die näheres Interesse an
der MLPD haben. Um so mehr hat uns gefreut zu hören, dass zwei davon zu
der Gesprächsrunde am Donnerstag in Potsdam über die MLPD gekommen sind
um sich mehr mit uns auseinander zu setzen. Die Teilnehmer haben noch
mal bestätigt, dass unsere REBELLen sie auch durch ihr Wissen, ihre
Ausstrahlung und Optimismus stark beeindruckt haben.
Unter dem Strich
hatten wir in drei Tagen 145 Unterschriften gesammelt (davon 40 von den
REBELLen und mit Hilfe von Berlinern), hatten  Spaß, spannende
Auseinandersetzungen einiges gesehen und nehmen wichtige Erfahrungen
mit. Also REBELLen! Rebellion ist gerechtfertigt! Machen wir die
Wahlzulassung unserer MLPD zu unserer
Sache!


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