Published on Januar 16th, 2013 | by Esitileti296
0Nach Antifa-Aktionen in Magdeburg – Naziangriff in Burg!
Pressemitteilung (Burg, 13. Januar 2013): Nach antifaschistischen Aktionen in Magdeburg – Naziangriff auf AntifaschistInnen in Burg.
In den Abendstunden des 12. Januar 2013 kam es in Burg (Sachsen-Anhalt) zu einem Übergriff durch mehrere Neonazis und rechten Hooligans auf eine kleine Gruppe von Antifaschistinnen und Antifaschisten.
Die Angreifer flüchteten anschließend mit Autos. Einige der
Angegriffenen wurden verletzt und mussten ambulant behandelt werden.
Nachdem
die antifaschistischen Aktionen gegen den Nazigroßaufmarsch am 12.
Januar 2013 in Magdeburg beendet wurden, reiste eine größere Gruppe von
Antifaschistinnen und Antifaschisten zurück nach Burg. Am Zielbahnhof
angekommen, sahen sie bereits ein Auto eines bekannten Neonazis aus dem
Jerichower Land. Das Fahrzeug entfernte sich allerdings. Kurze Zeit
später griffen in der August-Bebel-Straße/Ecke Gorkistraße etwa 20-25
Neonazis und Mitglieder der ehemaligen „Blue White Street Elite“ (BWSE)
eine kleine Gruppe von AntifaschistInnen an. Dabei stürmten die
Angreifer mit den Rufen „Kommt her ihr scheiß Zecken!“ auf die kleine
Gruppe zu und schlugen und traten auf die Personen ein. Die Angreifer,
die zum Teil namentlich bekannt sind, eilten wenig später in Richtung
Gorkistraße, wo sie in mehreren Autos die Flucht antraten. Bereits vor
wenigen Wochen kam es in der Bahnhofstraße in Burg zu einem ähnlichen
Angriff durch zum Teil gleichen Personen.
Mia Sommer,
Pressesprecherin der Antifaschistischen Aktion Burg [AAB] erklärt dazu:
„Wenn die Polizei erst mit Wasserwerfern, Pfefferspray und massiver
Gewalt gegen alle Menschen vorgeht, die sich den Nazis in Magdeburg in
den Weg stellen wollen und dazu noch eine Zwischenkundgebung vor dem
„Libertären Zentrum“ möglich macht, ist es kein Wunder, dass sich die
Neonazis ermutigt fühlten, im Anschluss an den Aufmarsch noch weitere
Aktionen wie den Übergriff in Burg durchzuführen.“
Dieser erneute
Angriff unterstreicht die Wichtigkeit unserer Forderung, auf die wir
schon am vergangen Freitag, dem 11. Januar 2013 mit der Demonstration
„Staat und Nazis – Hand in Hand! Organisiert den Widerstand!“ aufmerksam
gemacht haben: Die Organisierung eines wirkungsvollen
antifaschistischen Selbstschutzes sowie einer linken und
klassenkämpferischen Politik, die den Kampf gegen die Ausbeutungs- und
Unterdrückungsverhältnisse auf die Tagesordnung setzt.
Für Rückfragen stehen wir gerne unter folgender Mailadresse zur Verfügung: a-a-burg@riseup.net
Mit freundlichen Grüßen,
Antifaschistische Aktion Burg [AAB]

