Published on Januar 30th, 2013 | by Esitileti296

0

In 5 Minuten 5 Unterschriften für die MLPD

Obwohl in Deutschland angeblich demokratische Verhältnisse herrschen, bleiben die Berliner Parteien lieber unter sich. Deshalb werden kleine Parteien mit undemokratischen Wahlbehinderungen wie der 5-Prozent-Klausel drangsaliert. Die MLPD hat schon an den letzten zwei Bundestagswahlen flächendeckend teilgenommen. Trotzdem muss sie wieder rund 40.000 Unterschriften sammeln, um überhaupt an den Wahlen teilnehmen zu können. Jede Unterschrift für die Wahlzulassung der MLPD ist eine Unterstützung des demokratischen Rechts auf Wahlteilnahme. Sie ist auch ein Beitrag, dass im Wahlkampf nicht nur die üblichen Sonntagsreden der Berliner Parteien zu hören sind. Ein REBELL-Mitglied hat uns geschrieben, wie er das gemacht hat:


„Wie die meisten wahrscheinlich wissen
ist 2013 Bundestagswahl und der REBELL unterstützt die MLPD beim Sammeln
von Unterschriften für die Wahlzulassung. Jeder ist gefragt in seinem
Bekannten-, Freundes- und Familienkreis diese Wahlbehinderung bekannt zu
machen und zu überzeugen ein Dokument, bei dem man seine volle Adresse
angeben muss, zu unterschreiben. Es kostet oft einiges an Mut und
Überwindung für die Wahlzulassung zu werben, vor allem wenn man den
ganzen Antikommunismus im Kopf hat der einem entgegen schlagen könnte.

Doch der Antikommunismus lässt sich nur in der Offensive schlagen.

Ich habe beispielsweise beschlossen gezielt bei meinen Kollegen in der
Berufsfachschule Unterschriften zu sammeln. Jedoch sollte man dies nicht
allzu Unbedacht machen. Man sollte sich zum Beispiel überlegen ob man
es vor der kompletten Klasse oder in Einzelgesprächen bei Mitschülern
macht, dabei sollten ihr euch auch mit den Genossen im REBELL und MLPD
beraten. Das gibt Sicherheit und nimmt einem das Gefühl es „allein“ zu
machen.


In meinem Fall habe ich es zwischen den Unterrichtsstunden offen vor der
Klasse angesprochen und nicht nur Applaus, sondern auch gleich 5
Unterschriften bekommen.


Natürlich konnte ich mit meinem 5 Minuten „Vortrag“ nicht alle sofort
dafür gewinnen, aber es hat mir die Diskussion eröffnet und wird mir in
den nächsten Tagen die Möglichkeit bieten, die Kollegen die noch nicht
unterschrieben haben in den Pausen nochmal darauf anzusprechen was sie
konkret hindert zu unterschreiben.


In diesem Sinne mutig voran und GEBT ANTIKOMMUNISMUS KEINE CHANCE


About the Author



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Back to Top ↑