Published on Januar 23rd, 2013 | by Esitileti296

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Dortmunder Rotfüchsen sammeln für PAUL

http://media05.myheimat.de/2011/05/20/1608782_web.jpg?130592337723.1.2013 – (Korrespondenz) In Kürze reise ich wieder nach Kathmandu, Nepal, um dort in Zusammenarbeit mit dem Arbeiterbildungszentrum, einheimischen Fachleuten und deutschen und nepalesischen Universitäten über die Probleme der Wasserversorgung der Millionenstadt Kathmandu zu forschen.

Vorher erhielt ich aber noch eine Einladung der Dortmunder Rotfüchse. Im Rahmen ihrer internationalen Projektarbeit haben sie sich zum Ziel gesetzt, 100 € Spenden zu sammeln für PAUL = Portable Aqua Unit for Lifesaving. PAUL ist eine transportable Wasseraufbereitungsanlage, die ohne Strom und Chemie auskommt und 1200 l Wasser pro Tag reinigen
kann. Da ich bereits 5 PAULs nach Kathmandu, u.a. in eine Schule mit 300 Kindern, gebracht habe, wollten sie Informationen von mir aus erster Hand.
An einem echten PAUL wurde die Funktionsweise erklärt. Dann wollten die Rotfüchse viel über das Leben der Menschen und besonders der Kinder in Kathmandu wissen. Die Kinder dort müssen an den Brunnen lange anstehen, um einen Kanister Wasser zu bekommen, den sie dann nach Hause tragen. Das verschmutzte Brunnenwasser ist nicht trinkbar. Viele Kinder werden krank und sterben auch daran, denn die meisten können sich sauberes Wasser aus Plastikflaschen nicht leisten. PAUL stellt hier eine konkrete Hilfe dar. Unmittelbar steht jedoch die weitere Aufgabe an, die Stadt überhaupt mit Wasser zu versorgen, denn aufgrund der Klimaveränderungen und der unkontrollierten Bebauung mit Brunnenbohrungen für jedes Haus ist der Grundwasserspiegel schon extrem gesunken. Zahlreiche Brunnen sind bereits trocken gefallen.
Die Rotfüchse nahmen meine Bilder und Ausführungen mit großer Anteilnahme auf. Nun erst recht inspiriert für ihre Spendensammlung, wollen sie ein Plakat malen und wünschen sich Brieffreundschaften mit den Kindern der Schule, wo bereits ein PAUL im Einsatz ist. Mit diesem Auftrag und Fotos im Gepäck werde ich nun nach Kathmandu starten.
Es war sehr schön, vor meiner Abreise nach Nepal die Rotfüchse über die Arbeit in Nepal/Kathmandu zu informieren und ihre Wünsche und Grüße mit zunehmen. Wenn ich im März wieder zu Hause bin, werden wir einen kleinen Nepaltag –auch für die Rotfuchseltern – veranstalten.
Ulrich Herborn

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