Published on Dezember 14th, 2012 | by Esitileti296

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Opel-Vorstand feige! Tag der offenen Tür abgesagt – Solidarität weiter organisieren

http://www.rf-news.de/portlets/opelrf-news berichtet dazu: „Opel sagt Jubiläumsfeier ab: „Die haben die Hosen voll“
13.12.12 – Gestern sagte die Opel-Geschäftsleitung die geplante 50-Jahre-Jubiläumsfeier in Bochum ab. Die offizielle Begründung war, dass sie mit einem Familienfest von 15.000 Menschen gerechnet hatten und dass nun nach der Bekanntgabe der Werksschließung gut 40.000 bis 50.000 oder mehr zu einer Protestversammlung kommen würden. Wegen der daraus resultierenden „Sicherheitsbedenken“ müsse die Veranstaltung abgesagt werden. Es ist wohl wahr, dass die Feier zu einer machtvollen Protestkundgebung geworden wäre.




Zahlreiche Gewerkschafter,
Delegationen aus vielen Betrieben, Aktivistinnen und Aktivisten aus der
Frauen-, Jugend- und Umweltbewegung usw. haben mobilisiert, um ihre
Solidarität mit den Opelanern auszudrücken und gegen die Werksschließung
zu demonstrieren. Das wollte Opel verhindern und hat die Reißleine
gezogen. Opel-Sprecher Alexander Bazio heute gegenüber der „Rheinischen
Post“: „Das Jubel-Fest hätte durch mögliche Proteste und Demonstrationen
einen anderen Charakter bekommen.“ Das „Handelsblatt“ kommentiert heute
süffisant: „Opel kneift vor Demonstranten.“


Die unter Opelanern und in der
Bevölkerung in Bochum und im Ruhrgebiet herrschen-de   Stimmung spiegeln
folgende Aussagen von Kollegen wieder: „Opel hat den Schwanz
eingezogen“, meinte einer spöttisch meinte. Weitere Stimmen waren „Die
haben die Hosen gestrichen voll!“, „Die haben Angst vor uns und der
großen Solidarität“ oder „Es ist eine Frechheit, die Arbeiter, ihre
Familien und die große Solidarität zum Sicherheitsrisiko zu erklären“.


Die Absage erfolgte nach der
Kampfansage der 200 bis 300 Opelanern, die vorgestern am Dienstag
selbständig für zwei Stunden die Arbeit niederlegten und durchs Werk zum
Tor 1 marschierten. Für eine wachsende Zahl von Kollegen erweist sich
das als der richtige Weg. Ein Opel-Arbeiter sagte heute gegenüber einem
Betriebsrat der kämpferischen Liste „Offensiv“: „Mit der Aktion am
Dienstag haben wir die Ehre zurückgewonnen.“

Liebe Rotfüchse und Rebellen,
entsprechend entfällt auch unser geplanter Besuch beim Tag der offenen Tür in Bochum. Bitte informiert darüber eure Leute.
Alle sind herzlich willkommen, stattdessen zur Arbeiterdemo der IG
Metall nach Gelsenkirchen zu kommen. Sie richtet sich ebenfalls gegen
geplante Arbeitsplatzvernichtung. Treff ist um 9:30 Uhr am Musiktheater
in Gelsenkirchen.
Ansonsten: Erstellt mit Rotfüchsen und Rebellen Briefe, Bilder oder auch
Videobotschaften an die Opelaner und organisiert die Solidarität in den
Schulen, Unis, Betrieben, Freundeskreisen.

Bitte schickt die Solidaritätserklärungen an folgende Adressen:

Rebellion ist gerechtfertigt! Kampf um jeden Arbeitsplatz!

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