Published on Dezember 18th, 2012 | by Esitileti296

2

Neues REBELL-Magazin

Das neue REBELL-Magazin „Von Frieden reden und Krieg führen“ ist erschienen. Hier die Einleitung als Vorgeschmack:

(Übrigens: Für nur 7,50€ im Jahr bekommt ihr im Abo immer pünktlich eure Ausgabe!)

Liebe Leserinnen und Leser, in der Redaktion diskutierten
wir: „Krieg – ist das nicht ziemlich weit weg?“ Es ging etwas hin und her. Wir
entschieden uns. Das muss Thema unseres Heftes sein. Denn wir werden doch ganz schön
besänftigt. Auf Seite 9 könnt ihr sehen, in wie vielen Ländern und mit wie
vielen Soldaten die deutsche Bundeswehr inzwischen im Einsatz ist. 800 von
ihnen kamen letztes Jahr durch menschenverachtende Erlebnisse traumatisiert
zurück und müssen behandelt werden. Meistens junge Soldaten, für ihr Leben vom
Krieg geprägt. Auch viele Migranten und ihre Kinder, die hier leben sind vor
Kriegen geflohen und/oder kennen den Krieg aus ihren Heimatländern.



Krieg soll
zur Normalität werden. Eingewöhnungsprogramme sind heute PC-Spiele, Offiziere an
Schulen oder weichgespülte Bundeswehr- Werbung in der „Bravo“. Mehr darüber
erfahrt ihr auf den Seiten 9,11 und 15.

Aber wir wollen nicht nur von dieser
Art Krieg schreiben. Die Kollegen von Opel in Bochum wehren sich gegen die
Schließung ihres Werkes. Das nennen sie zurecht eine Kriegserklärung des
Vorstandes. Denn Werksschließung bedeutet, die Kollegen auseinanderzureißen und
ihnen ihre finanzielle Existenzgrundlage zu rauben. Ist das friedlich? Kollegen,
die sich dagegen wehren, werden dagegen von Opel und Teilen der Medien als
„Unruhestifter“ bezeichnet. So wird die Wirklichkeit auf den Kopf gestellt. Wir
vom REBELL haben Hochachtung vor dem Mut der Kollegen und haben mehrere
Berichte zur Solidarität hier im Heft.

Und ist es nicht pervers? Auf Seite 12
erfahrt ihr, wie der deutsche Bundestag technisch höchst entwickelte
Patriot-Raketen in den Nahen Osten schicken will. Diese Technik erforschen sie.
Aber gleichzeitig soll es unmöglich sein, den Hunger von 1 Milliarden Menschen
auf dem Globus zu beseitigen? So was Verrücktes und Abscheuliches bringt nur
der Kapitalismus zustande. Deswegen mobilisiert der REBELL intensiv für Europas
größte Demonstration für den Sozialismus: Das Lenin-Liebknecht-Luxemburg-Gedenken
am 13. Januar in Berlin. Alles Wichtige dazu auf den Seiten 6,7 und auf unserer
Homepage.

Unweigerlich kommt dann natürlich die Frage auf, wie man Kriege
eigentlich endgültig beseitigen kann? Kommunisten haben seit 150 Jahren diese
Frage sehr gründlich untersucht und dafür gekämpft. Sie kamen zum Schluss, dass
es auch eine notwendige und gerechte Gewalt gibt. Mehr dazu auf den Seiten 13
und 14. Denn mit Pazifismus würden wir uns selbst entwaffnen. Darüber hinaus
haben wir für dieses Heft eine ganze Reihe Berichte aus der Arbeit des REBELL bekommen,
die einen guten Einblick geben, was es bedeutet, bei uns aktiv zu sein. Vielen
Dank dafür und für alle eure Beiträge im Jahr 2012.

Schreibst DU 2013 auch für
den REBELL? Gute Zusammenarbeit im neuen Jahr wünscht, eure „Rebell“-Redaktion

 


About the Author



2 Responses to Neues REBELL-Magazin

  1. Alla says:

    Wham bam thank you, ma’am, my quenoitss are answered!

  2. car insurnce says:

    "Dragoon4002 (4 hours ago) If we wanted to watch tv shows, i don't think we would be coming to youtube to do it" Then why were so many TV shows and movies being uploaded by users everyday? BTW, has anybody thought about competing with these movie studios, by creating and uploading movies or shows of their own? Where else would we have that chance?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Back to Top ↑