Published on September 13th, 2012 | by Esitileti296

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Besuch bei Flüchtlingen in Nürnberg, die in einem Zelt campieren.

Seit 10. August protestieren in Nürnberg lebende Flüchtlinge gegen die unmenschlichen Zustände unter denen sie leben müssen: Asylheime, wo 3 Leute in einem engen Zimmer lebne müssen, sie bekommen nur Essenspakte, dürfen nicht arbeiten und haben oft nur eine Duldung. Ihre Zukunft ist total unsicher.
Die Rotfuchsgruppe Nürnberg  besteht selbst aus Kindern, deren Familien z.T. aus anderen Ländern flüchten mussten, weil dort Krieg ist. Wir schauten eine Landkarte an,  wo auf der Erde überall kriegerische Konflikte gibt. Schnell entschlossen wir uns für einen Besuch. Wir überlegten uns Fragen, und haben Tee gekocht und brachten noch eine Bonbonschachtel mit.

Wir wurden freundlich empfangen. Ein junger Mann, der aus dem Irak kam antwortete auf unsere Fragen:
1. Warum sind sie aus ihrem Land geflohen? Welches Land ist es, gibt es dort Krieg?
A:
Im Irak, unserem Land ist Krieg, Leute werden dort eingesperrt,
hingerichtet oder entführt.Es ist gefährlich dort, es gibt oft
Autobomben.

2.Wieviel Geld bekommen sie,  reicht es für gutes Essen und trinken?
A:Wir
bekamen lange nur Taschengeld von 40.-Euro das wird jetzt erhöht. Aber
die Essenspakete wollen wir nicht mehr. Das Geld reicht nicht, davon
kann man nicht noch eine Fahrkarte kaufen, oder einen Sprachkurs
bezahlen.
3. Was wollen sie in Zukunft tun?
A: in unserem Land gibt es viele Probleme, Menschenrechtsverletzungen, wir können nicht dorthin zurück.
Wenn wir hierbleiben, wollen wir wie Menschen behandelt werden, wir wollen arbeiten, eine Sprachkurs machen usw.
Wir
wollen einen Protestmarsch machen nach Berlin, vor dem Ministerium, und
dem Reichstag demonstrieren, für unsere Forderungen: auch die
Asyl-lager abzuschaffen.
4. Haben sie gegen den Krieg demonstriert?
A: ja, wir werden auch zu Proteste am Antikriegstag am 1.9.kommen.

Anschließend haben wir noch Fotos gemacht, mit unserer Rotfuchsfahne und mit ihnen Fußball gespielt.
Nächstes
Rotfuchstreffen wollen wir die Fragen auswerten und überlegen, wie wir
das bei den Aktionen am Antikriegstag einbringen können.

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