Published on August 16th, 2012 | by Esitileti296

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Länderabend Iran

(Bericht vom Sommercamp REBELL) – Unter dem Dach unseres Zirkuszeltes beginnt Mehdi zu erzählen. Nicht von tausend und einer Nacht, sondern vom Leben und Kampf im Iran, von den Menschen und ein bisschen auch von seinem Leben. Erst auf Nachfrage erzählt er uns davon, weil auch er wurde als Kommunist verfolgt und lebt jetzt in Deutschland.


Mit seiner Heimat ist er nach wie vor eng verbunden und gut informiert.
Die Organisiertheit, mit der ICOR auch international, ist ihm ein hohes
Gut. So wertet er von der grünen Revolution aus: es waren sehr viele
aktiv, doch es gab keine starke revolutionäre Partei, die die Kräfte
bündeln hätte können. Genauso schnell wie die Rebellion aufkam,
verschwand sie wieder. Karl-Louis, 14 Jahre beeindruckt besonders: „Dass
die Menschen protestieren gegen das faschistisch-fundamentalistische
System, dass sie Flugblätter drucken und Demonstrationen organisieren.
Viele werden erwischt und gehen dann ins Gefängnis. Kaum sind sie
draußen, kämpfen sie weiter, das ist krass.“ Auch vier kurdische
Jugendliche aus Sonneberg sind gekommen, sie sprechen die selbe Sprache
wie Mehdi und diskutieren über Solidarität und Freiheit.

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