Published on Juli 9th, 2012 | by Esitileti296

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Karlsruhe: Werbung für das Sommercamp wird kriminalisiert

9.7.12 (Korrespondenz Karlsruhe) – Am 3. Mai haben wir in Mühlburg auf dem Gehweg Schüler für unsre
Sommercamp eingeladen. Vielleicht gehört ihr auch dazu. Wir wollen eine
tolle gemeinsame Freizeit erleben und auch etwas für unsere Zukunft tun,
indem wir uns zum Beispiel gegen Atomkraft einsetzen. Anscheinend war das jemandem ein Dorn im Auge und will nicht, dass Schüler etwas gegen Atomkraft tun und rief die Polizei.
Jetzt sollen wir ein Bußgeld bezahlen, weil wir für unser Sommercamp
eingeladen haben.
Wo sind wir hier? Jugendliche, die sich zusammenschließen und aktiv werden, sollen kriminalisiert werden?

Wir sind gegen die Bußgeld-Androhungen des Ordnungsamtes und fordern,
dass wir frei für unsere Zwecke werben dürfen. Kindern und Jugendlichen
muss die Möglichkeit gegeben werden, sich zusammenschließen und etwas
für ihre Zukunft zu tun. Das verhindern die Verantwortlichen im
Ordnungsamt.

Macht diesen Vorfall bekannt, äußert euren Unmut und solidarisiert euch mit uns!

Macht am besten mit!

Gegen die 3 Jugendliche vom REBELL Karlsruhe liegt nun eine
Bußgeld-Androhung vor: „Die Straße wurde über den Gemeingebrauch hinaus
benutzt. Die Flyer bewarben ein „Sommercamp 2012 – Internationalismus
live“. §13, §16 Abs. 1, §54 Abs. 1 Nr. 1 Straßengesetz
Baden-Württemberg“

Geworben wurde auf der Straße, nicht auf dem Schulgelände!! Die
Polizei wurde gerufen, weil da Sachen verteilt würden. Sie hat eine
Personenkontrolle durchgeführt und die Daten weitergegeben an die
zuständige Stelle.
Für uns ein eindeutig politisch motivierter Fall: Man will nicht, dass
der Rebell in Erscheinung tritt. Wenige Wochen vorher hatte die Rektorin
uns vom Gehweg verjagt, mit dem allbekannten Argument „Schulgelände“,
dabei hat sie einer Schülerin unsere Unterschriftenliste gegen Atomkraft
entwendet und sich geweigert, sie uns zurückzugeben!!
Wir werden uns das nicht bieten lassen und machen weiter!
Maulkorb für Schüler an der Draisschule – von wegen freie Meinungsäußerung

Die Schulleitung der Draisschule versucht politische Betätigung der
Kinder und Jugend zu verhindern. Regelmäßig machen wir, der
Jugendverband REBELL (Jugendverband der MLPD, Marxistisch Leninistische
Partei Deutschland) Werbeeinsätze für unsere Widerstandsgruppe gegen
Atomkraft und Umweltzerstörung und für unser Sommercamp. Nun hat die
Schulleitung uns schon eine Unterschriftenliste gegen AKW entwendet und
weigerte sich, sie uns zurück zu geben. Anonym wurde kürzlich die
Polizei verständigt, als wir unser Sommercamp beworben haben. Jetzt
sollen wir ein Bußgeld bezahlen. Hallo???? Wo leben wir hier eigentlich?
Haben Kinder und Jugendliche nicht einen eigenen Kopf und eine eigene Meinung?
Was ist daran schlimm, wenn sich Kinder engagieren? Schließlich geht es um die Zukunft der gesamten Menschheit!
Der Jugendverband REBELL ist ausdrücklich antifaschistisch.

Für freie politische Betätigung an Schulen und Universitäten auf antifaschistischer Grundlage!

Es ist unsere Zukunft, es ist unsere Mutter Erde!

Weg mit den 3 Bußgeldverfahren über jeweils 223,5€!

Solidarität an
rebell-ka@gmx.de
www.rebell.info

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