Published on Mai 4th, 2012 | by Esitileti296

0

100.000 Euro gespendet!

Rebellen spenden für die internationalistische Arbeit von MLPD und REBELL!
Liebe Lina, lieber Kolja, ihr habt letztes Jahr eine Großspende an den REBELL gemacht. Habt ihr im Lotto gewonnen?
Kolja: Nein, haben wir nicht. Wir haben eine größere Summe geerbt. Davon haben wir den Großteil der MLPD gespendet und einen kleineren Teil dem REBELL.


Wir wollen, dass es nicht nur uns und unserem Kind besser geht, sondern
allen Kindern, allen Menschen und der Umwelt mit ihren Tieren! Und weil
die MLPD und der REBELL für den echten Sozialismus kämpfen, sagen wir:
Dort ist das Geld am besten aufgehoben! Wir sind wie viele andere
Menschen auf der Welt der Meinung, dass der Kapitalismus den Menschen
und vor allem den Kindern und der Jugend die Zukunft zerstört und erst
im Sozialismus und Kommunismus eine lebenswerte Zukunft möglich ist.

Lieber Ralf (Name geändert), du spendest seit deiner Übernahme nach der
Ausbildung jeden Monat mehrere 100 Euro für den Jugendverband. Wie kam
es zu dieser Entscheidung?

Ralf: Mit meiner Ausbildung bin ich seit mehreren Jahren fertig. So viel
spenden tu‘ ich erst seit anderthalb Jahren. Ich habe mir durch meinen
sparsamen Lebensstil und mein Facharbeitergehalt recht viel ansparen
können. Wenn man sich bei jeder Ausgabe überlegt: „Brauch ich das
wirklich?“ geht das ganz gut. Nun hatte ich einen größeren Haufen Geld
beiseite gelegt und fragte mich: „soll ich jetzt noch mehr sparen?
Wofür?“ Eine große Anschaffung stand nicht bevor und so entschied ich,
statt wie bisher, alles, was am Monatsende übrig ist zu sparen,
stattdessen an REBELL und MLPD zu spenden. Warum? Ist doch logisch. Das
Geld bringt uns mehr im Kampf um den Sozialismus, wenn es der REBELL
hat, als wenn es auf meinem Sparkonto versauert. Und damit habe ich auch
mehr davon, als wenn ich mir öfters den neuesten Kram leiste. Für mich
ist das die entscheidende Frage: Was willst du? Hier und jetzt dir
ständig etwas leisten und dein bitteres Leben versüßen oder willst du
den Sozialismus und damit ein endlich zufriedenes Leben ohne die ganze
Sch… die tagtäglich abläuft, wie Kriege, Armut, Arbeitslosigkeit und
Arbeitshetze, Umweltzerstörung und ein System, das die Menschen krank
macht?


In den Medien wird gezeigt, dass man für ein „schönes/abwechslungsreiches“ Leben viel Geld braucht – was haltet ihr davon?

Kolja: Das soll einen doch nur ablenken von all den Sachen, die den
Menschen wirklich fehlen. Und vor allem soll sich alles nur um einen
selber drehen und die anderen sollen einem sch…egal sein. Wir aber
sind eine Klasse und müssen uns um uns kümmern, nicht nur uns selbst
sehen. In den Medien wird einem vor allem viel aufgeschwatzt, was man
eigentlich nicht wirklich braucht. …
Lina: Es ist schon so, dass wenn auf einmal viel Geld da ist, auch die
Wünsche groß sind. Auch viele Verwandte und Freunde drängten uns doch
jetzt eine Eigentumswohnung zu kaufen. Bei der Bank hat man einen
anderen Berater und bekommt tolle Angebote für profitable Geldanlagen…
Wir haben uns dann entschieden einen schönen Urlaub zu machen, für uns
eine Küchenmaschine zu kaufen, einen Teil zu sparen und eben den
Großteil „gewinnbringend“ zu spenden. Der Bankenboykott gegen die MLPD
macht es schwieriger manche Projekte zu realisieren und für den Aufbau
der ICOR braucht es jede Menge Geld, dafür haben wir das Geld gerne
gespendet. Außerdem gibt es genügend Leute, die ihr ganzes Leben
gearbeitet haben und nicht so viel Geld sparen konnten. Wofür also das
Geld bei der Bank rumliegen lassen, wenn damit was besseres gemacht
werden kann?
Ralf: Das hat zwei Seiten: auf der einen Seite macht es mich wütend,
dass man für manche Dinge, die ein anständiges Leben erfordert, mehr
Geld braucht, als viele Menschen haben: gesundes Essen ist teuer und
nicht immer leicht zu bekommen, eine ordentliche Wohnung mit genug Platz
ist teuer, Fortbewegungsmittel, ob öffentlich oder privat, sind teuer
(schweineteuer), manche (Aus-)Bildung ist teuer, Kino, Schwimmbad,
Musikkonzerte und sonstiges wird auch immer teurer. Auf der anderen
Seite muss man sich diesem übertriebenen Konsumzwang nicht beugen, der
einem vorgelebt wird. (…) Gerade wenn ich mir den Prunk der Reichen
anschaue, dann wird mir richtig schlecht dabei.

Vielen Dank für euren Einsatz und das Interview. 

 

Tags:


About the Author



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Back to Top ↑