Published on Februar 8th, 2012 | by Esitileti296
0Solidarität gegen Polizeiwillkür
Nürnberg (Korrespondenz), 07.02.12: Nürnberger Rebellen haben an den REBELL München geschrieben:
„Wir haben von den Vorgängen der Münchner Polizei, die zwei Jugendliche kontrolliert und REBELL-Material fotografiert und beschlagnahmt haben, gehört. Sie wurden wie Verbrecher behandelt, weil sie politische Aufkleber und linke Jugendzeitschriften dabei hatten. Seit wann ist das denn strafbar?
Generell ist eine Frechheit, wie die Polizei in München laufend
Jugendliche kontrolliert und demütigt, mit dem Generalverdacht der
Drogenkontrolle. Auch in Nürnberg bemerken wir verschiedene Methoden der
Einschüchterung und Kriminalisierung durch die Polizei und den
Staatsapparat. Bei den Bildungsprotesten im November wurde eine total
übertriebene Polizeipräsenz aufgestellt, viele Zivilbeamte schlichen in
und um die Demonstration herum, fast jeder Demoteilnehmer wurde
kontrolliert und gefilzt.
Im Gegenzug wird der Faschismus verharmlost. Vor wenigen Wochen wurde
ein Brandanschlag auf das Auto eines bekannten Antifaschisten in Fürth
verübt. Dass Faschisten hinter dem Anschlag stecken, ist für die
Polizei nur ‚eine von vielen Möglichkeiten‘.
Die Kampagne gegen den sogenannten ‚Linksextremismus‘ in Bayern zeigt
sehr deutlich wen die Herrschenden im Visier haben: uns und jeden der
sich kritisch mit dem Kapitalismus auseinandersetzt. Wir werden dies in
Nürnberg öffentlich machen, z. B. auf unserer Montags-Demo und in
unserer Kleinarbeit
Jugendliche sind kein Freiwild für die Polizei!
Das beschlagnahmte Material muss sofort zurückgegeben werden!
Gib Antikommunismus keine Chance!
Die Internetseite gegen Linksextremismus Abschalten!
Solidarische und revolutionäre Grüße,
REBELL Nürnberg“

