Published on Januar 17th, 2012 | by Esitileti296

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Revolutionärer Geist beim Gedenken an Lenin, Liebknecht und Luxemburg

http://rf-news.de/2012/kw02/bericht-von-der-lll-demonstration/image17.1.2012 – Ein begeisterndes, revolutionäres und internationalistisches Wochenende geht zu Ende. Der rebellische Block lief auf der LLL-Demonstration ganz vorne. Insgesamt nahmen nach Angaben der Veranstalter an der Demonstration über 10.000 Menschen teil.
Viele betonten, dass die Linken zusammen kämpfen müssen. Es gab jedoch auch einzelne Attacken gegen die Revolutionäre Lenin und Stalin, die wir offensiv konterten. Wir führten Gespräche über die Vorbereitung der internationalen Revolution und verkauften Buttons mit Lenin, Liebknecht, Luxemburg, Marx, Engels, Stalin und Mao.

Ein REBELL, der auf der Demonstration das Buch „Morgenröte der
internationalen sozialistischen Revolution“ verkaufte, sagte: „Die Leute
waren sehr offen und interessiert an dem Inhalt von dem Buch,
insbesondere, dass es um eine internationale Revolution geht.“
Ein gemeinsamer Kranz von ROTFÜCHSEN, REBELL, MLPD und ICOR wurde beim
stillen Gedenken niedergelegt, an dem gut 70.000 Menschen teilnahmen.
Die Abschlusskundgebung auf dem Friedhofsvorplatz vor 500 bis 1.000
Zuhörern brachte den internationalistischen und revolutionären Geist zum
Ausdruck mit Reden der internationalen Gäste, REBELL, MLPD, einem
Linkspartei-Mitglied aus Berlin-Spandau, Montagsdemo, MLKP, Trotz
alledem, der kämpferischen Jugendvertreterin Marie Bauer und
antifaschistischen Rebellen aus Magdeburg. Die berichteten, wie sie
mehrmals von Faschisten überfallen wurden und daraufhin vom Staatsschutz
beobachtet und kriminalisiert wurden, während die Faschisten weiter
frei rumlaufen.
Auf der Veranstaltung des REBELL am Vorabend sprach die Vorsitzende des
REBELL, Lisa Gärtner, vor 220 Teilnehmern über die Zeitenwende, in der
die drei „L“ lebten bis heute. Sie konzentrierte sich dabei einmal auf
den Kampf um Freiheit und Demokratie mit der Februarrevolution damals
und der Entwicklung heute; und der Parteiarbeit unter Lenins Führung zur
Vorbereitung einer Revolution und unserer ICOR-Kampagne. Sie ging
darauf ein, dass die Herrschenden dabei niemals friedlich zusehen. In
diesem Zusammenhang attackierte sie die faschistischen Meuchelmörder und
ihre Durchdringung mit dem Verfassungsschutz.
Die „drei L“ sind Vorbilder, weil sie Bahnbrecher ihrer Zeit waren und
unter Lenin eine sozialistische Gesellschaft erkämpft haben. Sie spann
den Bogen zu den heute stattfindenden Kämpfen für Demokratie und
Freiheit, die vor allem im arabischen Raum, aber mittlerweile in Ländern
auf der ganzen Welt von Kasachstan bis Kongo stattfinden und Vorboten
einer weltrevolutionären Krise sind.
Am Stand des REBELL gab es reges Interesse an grundsätzlicher Literatur.
Sehr begehrt waren auch Pins aus der Sowjetunion. Eine
Mitgliedsorganisation der ICOR aus Russland hatte diese bei der
Bevölkerung gesammelt und zum Verkauf weitergegeben. Mit den Einnahmen
wird die ICOR gestärkt.
Wir konnten internationale Gäste von acht Organisationen aus Tschechien,
Slowakei, Ungarn, Österreich, Norwegen und den Niederlanden begrüßen.
Unsere Gäste aus Norwegen berichteten über die antikommunistische
Kampagne gegen ihre Organisation Tjen Folket („Dem Volke dienen“) und
wie sie für ihre demokratischen Rechte kämpfen.
Mit weiteren Grußworten, Liedern und Party ging der Abend zu Ende. Der
Saal war blitzschnell aufgeräumt – viele Hände, schnelles Ende. Das
sagte auch ein Rebell im Bus: „Das ganze Wochenende mit allen Details
war sehr gut organisiert!“ Insgesamt ein begeisterndes Wochenende, das
Kraft gibt und Erfahrungen für ein revolutionäres 2012!
Verbandsleitung des REBELL

Meinungen am Rande der LLL-Aktivitäten
Peter/Tschechien (33 Jahre) findet die geplante Kampagne „Gib
Antikommunismus keine Chance“ des REBELL sehr notwendig: „Auch in
Tschechien wird der Antikommunismus stark verbreitet. Es ist notwendig,
sich zu vereinheitlichen, um etwas dagegen zu unternehmen. Die Idee, ein
gemeinsames Lenin-T-Shirt herauszugeben, finde ich sehr gut.“

Batran, ADGH: „Die antikommunistische Hetze wird immer aggressiver.“

Gregor, 26, in keiner Organisation, auf die Frage, ob er die ICOR kennt
und wie er das findet: „Wird Zeit, dass es eine internationale
Organisation gibt. Wenn man sich in so einem internationalen Verband
zusammenschließt, dann ist man viel stärker.“

Marie, Gelsenkirchen: „Ich finde gut, dass der REBELL immer
kämpferischer wird. Aber es müssen auch wirklich alle z. B. bei den
Parolen richtig mitmachen!“

Ein REBELL aus Halle: „Ich bin einfach nur stolz hier zu sein und diesen
großen Vorbildern zu gedenken. Toll finde ich, dass auf unserem Kranz
diesmal auch die ICOR stand, dass wir so richtig zusammenwachsen. Eine
Schweinerei finde ich, dass am Denkmal der Sozialisten auch eine Tafel
für Friedrich Ebert ist.“

Ein Rebell aus Duisburg: „Es ist sehr schwer, dass aus dem großen Wort
proletarischer Internationalismus auch Realität wird, das darf keine
leere Phrase sein. Ich war positiv überrascht, dass das immer besser
gelingt und Realität wird, das hat mir super gefallen.“

Rebell aus Dortmund: „Das Wochenende war einfach genial!“

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