Published on Januar 26th, 2012 | by Esitileti296

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Entschiedener Protest gegen faschistische Umtriebe auf der 374. Montagsdemo

26.1.2012 – Die Gelsenkirchener Bürgerbewegung Montagsdemonstration  schreibt uns:
„Die 374. Montagsdemo verurteilte in einer einstimmigen Resolution der ca. 60 Teilnehmer die  Störung der Kundgebung durch vier neofaschistische Jugendliche. Was war passiert?




Der Zwischenfall ereignete sich, als Lisa Gärtner, Vorsitzende des
Jugendverbands REBELL, von der begeisternden
Lenin-Liebknecht-Luxemburg-Demonstration berichtete. Mit Gästen aus
anderen Ländern hatte es in Berlin einen interessanten
Erfahrungsaustausch gegeben, unter anderem mit einem Sprecher der
norwegischen Gruppe „Serve the People – Communist League of Norway“. Er
hatte von einer antikommunistischen Hetzkampagne in den Medien
berichtet, die darauf abzielte, der antirassistischen Organisation „SOS
Racism“ die staatlichen Gelder zu entziehen.  Das zielt seiner Meinung
nach darauf ab, dass die bürgerlichen Rechte und Freiheiten für
Kommunisten nicht gelten sollen.




Auf der gestrigen Montagsdemo ging Lisa Gärtner auch auf die aktuelle
Situation ein, dass  Breivik als Einzeltäter deklariert wird und die
Verstrickung von NSU und Verfassungsschutz immer offensichtlicher wird.


Diese Thema forderte vier Neofaschisten heraus, die schon einige Zeit
zuvor am Rand der Kundgebung das Geschehen beobachtet hatten. Ihre
Kleidung trug die Zeichen „Anti-Antifa“, was ihre eindeutig
faschistische Gesinnung beweist. Sie störten die Montagsdemo erheblich
durch laute Zwischenrufe und Pöbeleien, nahmen Breivik in Schutz und
agierten gegen die antifaschistische Rede. Umstehende Passanten kriegten
mit, wie sie die weitere Störung der Montagdemonstration überlegten und
über Handy telefonierten.




Martina Reichmann verwies sie als Anmelderin von der Kundgebung. In
mehreren Redebeiträgen unterstrichen Montagsdemonstranten den von Anfang
an antifaschistischen Charakter der Montagsdemo: „Wir werden uns solche
Umtriebe nicht gefallen lassen! Wir fordern das sofortige Verbot aller
faschistischen Organisationen.“ Das wurde mit einer einstimmigen
Protesterklärung bekräftigt. Die Montagdemo ist fest entschlossen, mit
der Solidarität von Antifaschisten und der breiten Bevölkerung allen
neofaschistischen Angriffen entschieden  entgegenzutreten.




Die Montagdemo wird sich auch an die Polizei in Gelsenkirchen wenden,
(sie war am 16.Januar nicht dabei), damit auf den Kundgebungen solchen
Machenschaften Einhalt geboten wird.




Am Montag, den 23.1.2012 2011 findet am Platz der Montagsdemo, ehemals
Preuteplatz  ab 17.30 Uhr die 375. Gelsenkirchener Montagsdemonstration
als Tag des Widerstands statt – gegen Hartz IV und gegen alle
faschistischen Umtriebe und Angriffe!“

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