Published on August 24th, 2011 | by Esitileti296

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Prozess von Festgenommenen Schüler aus Essen

Bericht vom 13.10.2010 – Gestern fanden die Prozesse der im November letzten Jahres festgenommenen Schüler statt. Bei dem ersten Prozess um 10 Uhr war die Solidarität sehr gut, und es waren zirka 30 Freunde zur Stärkung gekommen.


Die Richterin nahm zunächst die Personalien auf und wollte dann
beginnen, doch in Absprache mit dem Anwalt beantragte der Schüler
gründliche Akteneinsicht und Auswertung des Filmmaterials der Polizei.
Die Richterin versuchte daraufhin mit dem Argument das man die Sache
auch schneller klären könne, die Sache zu entschärfen, doch wir
bestanden darauf das der Prozess vertagt wird, und erst weiter geführt
wird nachdem das Material richtig ausgewertet wird. Die Richterin die
jetzt sogar davon sprach das man es jetzt sogar mit einem Freispruch
beenden könne musste dann dem Antrag zustimmen. So einfach wollten wir
die Justiz und die Polizei nicht davon kommen lassen.

Die nächste Sitzung einer Kämpferischen Schülerin folgte sofort darauf,
doch als wir aus Solidarität im Saal bleiben wollten, wurden wir
aufgefordert den Saal zu verlassen, weil diese Sitzung Nicht Öffentlich
wäre. Wir warteten also draußen, und werteten die vorige Sitzung aus.
Auch das weitere vorgehen wurde geplant. So wurde überlegt das die
Betroffenen sich zusammen tun und eine Sammelklage gegen das Vorgehen
der Polizei einreichen. Wir wollen hiermit auch noch die diejenigen die
auch Festgenommen wurden, aufrufen sich an der Klage zu beteiligen. Es
gibt Positive Beispiele wie z.B. in Köln als Antifaschisten gegen das
vorgehen der Polizei klagten und recht bekamen. Betroffene Schüler gaben
dann einem Linken Türkischen Fernsehsender Interviews, und berichteten
vom Brutalen Vorgehen der Polizisten gegen eine Rechtmäßige und
Friedliche Demonstration. Um 11 Uhr 15 fand dann die nächste Sitzung
statt, auch diese war leider Nicht Öffentlich. Da er ohne Anwalt war,
war er natürlich leider im  nach teil, er berichtete davon wie er kaum
zu Wort gelassen wurde, und auch auf dem Video sei nur das Verhalten der
Polizei zu sehen gewesen. Der Zeuge der Polizei war selber noch nicht
einmal vor Ort gewesen, was vollkommen lächerlich ist so jemanden dann
in den Zeugenstand zu rufen! Wir erfuhren zum Schluss das die Richterin
versuchte den Prozess schnell zu beenden, und ihm anbot gegen eine
Zahlung von 50€ würde der Fall erledigt sein. Er lehnte völlig zu recht
ab, denn auch wenn wir nur einen Euro Zahlen würden wäre dies ein
Schuldbekenntnis gegenüber dem Staat, es war eine Angemeldete und völlig
berechtigte Demonstration, wo sich Schüler gegen die Bildungspolitik
der Regierung wehrten. Wie es nun konkret weiter geht werdet ihr bald
weiter erfahren, der Kampf gegen Repressionen gegen Kämpfende Schüler
ist noch nicht beendet!

Deshalb rufen wir hiermit auf unterstützen wir die Jugendlichen beim
berechtigten Kampf gegen diese Anklagen. Wenn ihr Vorschläge oder
Unterstütze Schreiben schicken wollt könnt ihr dies gerne dem REBELL zu
kommen lassen.

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