Published on August 4th, 2011 | by Esitileti296
0Pressemitteilung: Linkes Camp der Jugendverbands REBELL kritisiert Innenminister Friedrich (CSU)
Vom 23. Juli bis 13. August 2011 organisiert der revolutionäre Jugendverband REBELL (www.rebell.info) sein Kinder- und Jugendcamp bei Schalkau in Thüringen.
Die Morde in Oslo und Utöya beschäftigen die Teilnehmer sehr. Wir trauern um die Opfer. Wir haben den Betroffenen in Norwegen unsere Anteilnahme und Solidarität übermittelt.
Seit Bestehen des REBELL ist die Forderung des Verbots aller faschistischer Organisationen unser Anliegen. Dass 68 % in Deutschland die NPD verboten sehen wollen, ist ein klarer Ausdruck des Volkswillens. Herr Innenminister Friedrich arbeitet nicht nach diesem Willen, wenn er ein NPD-Verbot ablehnt.
Lisa Gärtner, Vorsitzende des REBELL: „Aus Oslo müssen gründliche Konsequenzen gezogen werden. Jede Möglichkeit, faschistischem, menschenverachtendem Gedankengut den Boden zu entziehen, muss genutzt werden. Das Verbot von faschistischen Organisationen und ihrer Propaganda entzieht der rassistischen und antikommunistischen Hetze – beispielsweise der NPD – die finanzielle staatliche Förderung. Die Rolle der V-Leute in faschistischen Kreisen ist fragwürdig. Vor Anders Behring Breivik warnte kein Geheimdienst rechtzeitig. Herr Friedrich wird letztlich zum Verteidiger der NPD.“
Auf unserem Sommercamp verstärken wir dagegen die antifaschistische Aufklärung unter der Jugend. Neben einem Tagesausflug ins ehemalige KZ Mittelbau-Dora gibt es Workshops über Faschismus, Terrorismus und die Geschichte der internationalen Brigaden im Spanischen Bürgerkrieg. Besucher und weitere Teilnehmer sind willkommen.

