Published on Juni 2nd, 2011 | by Esitileti296

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Jugendrebellion international im Aufwind

2.6.2011 – Im aktuellen REBELL-Magazin und in der Roten Fahne Nr. 21 berichtet eine Delegation des REBELL über ihren Solidaritäts-Besuch in Barcelona und Madrid. Hier einige Auszüge (Am Ende des Artikels noch ein Video aus Marokko):
Aus Barcelona: … Abends strömen immer mehr Leute auf den Platz, kurz vor 21 Uhr beginnen sie, richtig Krach zu machen: auf Töpfe schlagen, mit Schüsseln rasseln, mit Dosen trommeln… Es sind schätzungsweise 1.500 Leute zusammen gekommen. Nach 21:30 Uhr wird der Schlachtruf „El pueblo unido jamás será vencido!“ („Die Einheit des Volkes kann man nicht besiegen“) gerufen.


Dann setzen sich alle und eine Moderatorin eröffnet die große
Versammlung. Bisher sind nur die Prinzipien zu ihrem Selbstverständnis
verabschiedet. Darin heißt es u.a. dass sie sich freiwillig versammeln,
sich von den Politikern nicht vertreten fühlen und dass sie friedlich
für eine andere Gesellschaft eintreten. Von den Kommissionen werden
Delegierte bestimmt, die sich täglich treffen um die Ergebnisse der
Kommission zu diskutieren. An dem heutigen Abend sollen die Ergebnisse
der Kommissionen vorgestellt werden, damit am nächsten Tag darüber
abgestimmt werden kann. Zuerst berichtet eine Kommission, die versucht,
den Kampf nach außen zu erweitern, dass sie eine Delegation zu den
kämpfenden Telefonica-Arbeitern geschickt haben, um eine Verbindung zu
ihnen aufzubauen. Sie schlagen einen Generalstreik für den 15. Juni vor,

aus Madrid:  … Die Technik ist noch besser als in Barcelona organisiert.
Einige Lautsprecher sind quer über den Platz verteilt und so kann man
über ein Mikrofon alle erreichen. Nach ihren Prinzipien dürfen hier nur
interne Durchsagen gemacht werden. So lehnt einer der Verantwortlichen
ab, dass hier Werbung für das Pfingstjugendtreffen gemacht werden kann.
Obwohl er uns da missverstanden hat, weil wir ihn eigentlich nur
persönlich interessieren wollten. Als wir dann sagen, dass wir aus
Deutschland Solidaritätsgrüße überbringen und beeindruckt sind von der
ganzen Organisation, ist ihm das doch eine Durchsage wert, welche mit
einigem „Hallo“ in den verschiedenen Winkeln des Zeltcamps begrüßt wird.

Auch hier gibt es eine Kommission Umwelt. Sie treten klar ein für die
Stilllegung aller Atomkraftwerke in Spanien. Die Atomkatastrophe in
Fukushima hat auch hier die Leute „sensibilisiert“. Entsprechend stößt
die Idee des Widerstandsplenums auf dem Pfingstjugendtreffen auf großes
Interesse. …

Marokko:

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