Published on März 2nd, 2011 | by Esitileti296

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3 : 0 für Marie Bauer gegen BP!

2.3.11 – Bereits am 17.2 erhielten wir folgende erfreuliche Mitteilung vom Solikreis „Mutige Marie“:
Der Sitzungssaal 1 des Arbeitsgerichts Gelsenkirchen platzte aus allen Nähten, als heute um 12:15 Uhr die Verhandlung im Prozess BP contra Marie Bauer stattfand.


BP Gelsenkirchen hatte sich geweigert, die kämpferische
Jugendvertreterin in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis zu übernehmen
und wollte sie nach § 78a Betriebsverfassungsgesetz rausklagen. Darüber
hinaus wurde ihr Werksverbot erteilt und ihre JAV-Tätigkeit aberkannt.
Marie wiederum hatte eine einstweilige Verfügung auf vorläufige
Weiterbeschäftigung und Zugang zum Betrieb beantragt.
Das Ergebnis löste bei den etwa 70 Prozessbesuchern Jubel aus:
Erstens musste BP kleinlaut einräumen, dass Marie jedenfalls bis zum
Ende des Prozesses in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis steht.
Zweitens darf Marie ihr Jugendvertretermandat bis zum Ende ihrer Amtszeit im Dezember 2012 ausüben.
Und drittens musste sich BP bereit erklären, Marie ab sofort bis zum
rechtskräftigen Abschluss des Prozesses zu beschäftigen – und natürlich
auch zu entlohnen.
Über den Antrag von BP, das Arbeitsverhältnis aufzulösen, wollte das
Gericht noch nicht entscheiden, da ihm die von BP angeführten Gründe
nicht ausreichten. Die Verhandlung wurde daher bis voraussichtlich April
oder Mai dieses Jahres vertagt.

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