Published on Februar 18th, 2011 | by Esitileti296

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„…in NRW auch in Zukunft kein Platz für Faschisten…“

18.02.2011 – Korrespondenz Essen
Ca.2500 Gegendemonstranten versammelten sich am 29.01.2011 in Wuppertal um sich dort den Nazis in den Weg zu stellen.
Es versammelten sich rund 100-150 Nazis am Wuppertaler Bahnhof Unterbarmen. Geplant war allerdings ein Treffen am Wuppertaler HBF, welcher kurz zuvor von der Polizei geräumt wurde.

Die eintreffenden Antifaschisten wurden am Wuppertaler Bahnhof
Unterbarmen direkt von der Polizei eingekesselt, von den Nazis getrennt
und nach ca. 1 1/2 Std. willkürlichen Polizeigewahrsams unter massivem
Einsatz von Schlagstock und Pfefferspray vom Bahngleis geräumt. Hierbei
gab es mehrere Verletzte auf Seiten der Antifaschisten.

Die Polizei, die rund 1500 Polizisten vor Ort im Einsatz hatte,
reagierte vollkommen überzogen auf die meist friedlichen Massen. Es kam
zu unzähligen gewaltsamen Festnahmen, sowohl bei den Antifaschisten als
auch bei den Nazis. Hiermit verurteilen wir die gewaltsame
Vorgehensweise der Polizei und fordern die Stellungnahme der
Verantwortlichen, sowie die Löschung sämtlicher Videoaufnahmen die von
den Antifaschisten aufgenommen wurden.

Aufgrund der erfolgreichen Blockaden konnte der Abmarsch der Nazis um
rund 4 Stunden verzögert werden, nach Unterbarmen verlegt werden, sowie
die Anreise weiterer Faschisten konnte in Gänze verhindert werden. Ein
toller Erfolg aller aktiven Menschen!
Nur durch den brutalen Einsatz der Polizei ist es den Nazis ermöglicht
worden ihren Marsch letzten Endes doch durchzuführen und ihre
Abschlusskundgebung abzuhalten.
Dies war nur möglich weil die Polizei den Faschisten Sonderbusse
organisierte, um diese durch die halbe Stadt zu befördern und ihnen
gewaltsam den Weg frei knüppelte.

Mal abgesehen von dem herrschendem Chaos und der teilweise schlechten
Organisation vor Ort, kann man diesen Tag als erfolgreich verbuchen.
Hätten die Nazis nicht die erneut tatkräftige Unterstützung der
Staatsgewalt erfahren, hätte der Naziaufmarsch wohl im gesamten
verhindert werden können. Deswegen fordern wir das sofortige Verbot
aller faschistischen Organisationen und ihrer Propaganda!

Alles in allem war es aber schön zu sehen, wie viele Menschen dazu
bereit waren sich den Nazis in den Weg zu stellen und dafür Sorge trugen
das NRW auch in Zukunft keinen Platz für Faschismus hat.

In diesem Sinne: “Kein Fußbreit den Faschisten!“

Gitta, Rebell Essen

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