Published on November 21st, 2010 | by Esitileti296

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„Kleiner feiner Bildungsprotest“ in Stuttgart

21.11.10 (Korrespondenz) – Der REBELL Stuttgart organisierte für den 17. November einen „kleinen, aber feinen“ Bildungsprotest. Es beteiligten sich fünf weitere linke Jugendorganisationen. …


Insgesamt nahmen 40 Jugendliche teil und manche Passanten blieben
stehen, als wir auf dem Schloßplatz ein Offenes Mikrofon durchführten.
Der starke Rückgang der Bildungsproteste hängt vor allem damit zusammen,
dass einige linke Gruppen eine „Denkpause“ verordnen wollten. Uns ist
ein organisierter, dauerhafter und ausdauernder Protest wichtig. Die 25
Beiträge am Mikrofon zeigten auch deutlich, dass Bildungsprotest absolut
gerechtfertigt ist. Weiter vergammeln die Schulen, verstärkt geht die
Bundeswehr in den Unterricht und wird die Elitebildung forciert. Vor
allem Vertreter der Linksjugend und der „Jugendoffensive gegen Stuttgart
21“ vertieften die Kapitalismuskritik, weil sich die
Klassengesellschaft in der Bildung zeigt. MLPD und REBELL griffen das
auf und regten die Diskussion über den Sozialismus an, weil die
Sehnsucht nach einer befreiten gemeinsamen Bildung erst in einer anderen
Gesellschaft möglich ist. Wir verkauften drei „Rebell“-Magazine unter
den Anwesenden. Die meisten kennen den REBELL schon, wir wollten mit
unserem „Verkauf-Trupp“ aber auch wissen, wer die Jugendlichen genau
sind, die auch dann demonstrieren, wenn wenige zusammen kommen. Auch
wenn wir wenige waren, fanden die meisten die Kundgebung gut. Wir waren
stolz auf unser Durchhalten, dass wir alles selbst organisiert haben und
die Jugenddiskussion auf offener Straße. In Baden-Württemberg wird nun
eine Bildungs-Aktionswoche vorbereitet mit dem Höhepunkt einer
landesweiten Demonstration am 29. Januar in Stuttgart.

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