Published on September 15th, 2010 | by Esitileti296
0Solidarität gegen faschistischen Überfall in Magdeburg: „Einer für alle – alle für einen!“
Wir dokumentieren weitere Solidaritätserklärungen (weitere Berichte):
Der Jugendverband REBELL aus Halle/Saale schreibt:„Liebe Jugendliche und Rebellen aus Magdeburg, entsetzt erfuhren
wir von dem feigen faschistischen Überfall auf euch Rebellen und andere
linke Jugendliche in Magdeburg. Hiermit wollen wir euch unsere
uneingeschränkte Solidarität übermitteln! …
Statt sich nun allein auf
die ermittelnden staatlichen Behörden zu verlassen, heißt es jetzt erst
recht im antifaschistischen Kampf aktiv zu werden. Der 13.02.10 in
Dresden hat einmal mehr gezeigt, dass man durch mutigen, entschlossenen
und gemeinsamen Kampf gegen Faschisten erfolgreich vorgehen kann. Keinen
Fußbreit den Faschisten! Verbot aller faschistischen Organisationen und
ihrer Propaganda! Stärkt den Rebell!“
Und in einer Solidaritätserklärung der MLPD-Kreisvorsitzenden von Dessau-Wolfen-Bitterfeld, Ina Korntreff, heißt es: „Liebe
Rebellen, liebe Antifaschisten,
wir haben von dem feigen faschistischen Angriff auf euch gehört. Im
Namen des MLPD-Kreisverbandes Dessau-Wolfen-Bitterfeld und als
Stadträtin der MLPD in Bitterfeld-Wolfen schicke ich euch unsere volle
Solidarität. …
Wir haben hier auch Erfahrungen mit solchen hinterhältigen Überfällen:
Ich selbst bin Opfer von zwei feigen neofaschistischen Brandanschlägen,
wo die Täter bis heute nicht ermittelt werden konnten (oder wollten).
Als konsequente Antifaschistin und Marxistin-Leninistin werde ich mit
Vorbeugehaft bedroht, weil ich zu einer antifaschistischen Demonstration
im Oktober 2009 mit weiteren namhaften Persönlichkeiten unserer Stadt
aufgerufen habe. …
Wir können euch nur empfehlen, sofort öffentlich in die Offensive zu
gehen, diesen empörenden Angriff auf euch und die antifaschistische
Bewegung in einer Presseerklärung bekannt zu machen. Wir werden diesen
feigen Überfall hier bei uns in die Öffentlichkeit bringen.
Wenn ihr uns braucht, sagt Bescheid. Wir organisieren nicht nur eine
moralische Unterstützung, sondern auch eine ganz praktische. Einer für
alle – alle für einen! …“

