Published on März 22nd, 2010 | by Esitileti296

0

Faschistische Morddrohung gegen Rotfüchse

Wir berichteten bereits, dass die Stadt Karlsruhe unserer
Kinderorganisation verboten hat, auf Spielplätzen aktiv zu sein. (siehe auch www.rf-news.de: hier und hier) Diesem an sich schon skandalösen Vorgang folgte nun, dass drei
ultrarechte bis faschistische Medien gegen die Rotfüchse hetzen:

Den
Startschuss gab die ultrareaktionäre „Junge Freiheit“ mit einem Artikel,
in dem der Verfassungsschutz, der baden-württembergische
Landtagsabgeordnete Manfred Groh und die Stadt Karlsruhe sich in
ähnlicher Art und Weise gegen die Rotfüchse richteten. Prompt folgte
darauf ein (fast abgeschriebener) Artikel in der faschistoiden
Chemnitzer „Blauen Narzisse“. Der abartige Höhepunkt folgte nun im
faschistischen „Karlsruher Netzwerk“: „Hoffentlich
verteilen die „Rotfüchse“ ihre kommunistische
Werbebotschaften nicht an Spielplätzen, wo Kinder nationaler Eltern
spielen. Denn selbst der schlauste Fuchs findet seinen Kürschner.“

(Kürschner sind Leute, die die Felle von toten Tieren verarbeiten) Das
ist eine Morddrohung gegen Kinder und eine Volksverhetzung wie wir es
aus der Hitler-Zeit kennen!
Wir fordern das Verbot faschistischer Organisation mit ihrer dreckigen
Propaganda und fordern alle auf, sich mit den Karlsruher Rotfüchsen und
Rebellen solidarisch zu erklären! Die Stadt Karlsruhe, die CDU-Landtagsfraktion und der baden-würrtemmbergische Verfassungsschutz müssen sich entschuldigen und das Grünanlagen-Verbot muss zurückgenommen werden.

Die Gelsenkirchner Montagsdemo verabschiedete heute folgende Solidaritätserklärung:
„Liebe Karlsruher Rotfüchse und Rebellen!
Wir haben gehört, dass die Stadt Karlsruhe euch verbieten will, Kinder auf Spielplätzen einzuladen. Wir wissen, dass die Rotfüchse gegen Kinderarmut aktiv sind – auf unserer Montagsdemo ist ein Rotfuchs eifriger Kassierer und Spendensammler. Die Montagsdemonstration ist ebenso wie die Rotfüchse der Meinung, dass auch die Kinder lernen müssen, für ihre Zukunft  zu kämpfen. Wir halten es für selbstverständlich, dass ihr als Kinderorganisation andere Kinder einladet dabei mitzuhelfen! Das wäre ja als ob man uns Montagsdemonstranten verbieten würde, die Fußgängerzone zu betreten. Schockiert waren wir, wie gleich drei ultrareaktionäre bis faschistoide Zeitungen bundesweit versuchen die Rotfüchse zu verhetzen und euch einzuschüchtern. Die Methode der Drohung des sogenannten „Karlsruher Netzwerks“, „die Rotfüchse würden ihren Kürschner schon finden“ kennen wir aus der Zeit des Faschismus in Deutschland zu Genüge. Anstatt dass Stadt, Politik und Justiz sofort Klage erheben und sich schützend vor die Rotfüchse stellen, lässt sich der baden-württembergische Verfassungsschutz, der CDU-Landtagsabgeordnete Manfred Groh und die Stadt Karlsruhe noch im Einklang mit der Meinung der Redakteure in der ultrareaktionären Zeitung „Junge Freiheit“ zitieren. Wir fordern die Stadt Karlsruhe, den baden-würrtembergischen Verfassungsschutz und die CDU-Landtagsfraktion auf, sich von der reaktionären Hetze zu distanzieren und das Verbot gegenüber den Rotfüchsen zurückzunehmen! Ausgerechnet in der Unicef-Kinderstadt Karlsruhe müssen engagierte Kinder wie die Rotfüchse das Recht auf freie Meinungsäußerung haben. Die Kinder sind unsere Zukunft und deshalb ist eine Organisation wie die Rotfüchse sehr wichtig.
Liebe Rotfüchse und Rebellen,
wir wünschen euch viel Mut und Kampfgeist! Aber wie wir euch kennen, werdet ihr euch solche feigen Angriffe sicher nicht gefallen lassen. Ihr sollt auf jeden Fall wissen, dass wir Gelsenkirchener Montagsdemonstranten fest hinter euch stehen. Wir kämpfen seit über 5 Jahren in ganz Deutschland gegen Hartz IV und haben dabei die Erfahrung gemacht, dass wir gemeinsam sehr stark sind. Viel Erfolg für eure Arbeit.

Herzliche solidarisch Grüße,
eure Gelsenkirchener Montagsdemo

Tags:


About the Author



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Back to Top ↑