Published on Januar 29th, 2010 | by Esitileti296

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Solidarität aus Norwegen

Die norwegische Organisation „Tjen Folket“ (Dem Volke dienen) und ihr Jugendverband Revolutionäre Kommunistische Jugend schrieben an den Polizeipräsidenten von Berlin wegen der Behinderung der Stadtrallye von REBELL und Rotfüchsen am 9. Januar in Berlin. Sie schreiben uns:
Auf so einen Polizeieinsatz waren wir
als Ausländer und Gäste nicht vorbereitet. Mit Mut, Disziplin und öffentlichem
Protest ist doch alles sehr gut gelungen. Mit der Parole „Wir lassen uns
das Spiel nicht einschränken/verbieten“ protestierten wir zusammen mit
unseren Genossen des REBELL über einen Lautsprecher gegen die Behinderung und
liefen weiter.

Diese Behinderungen führten dazu, dass
keine einzige Gruppe die ganze Rallye durchführen konnte. Es ist ein
politischer Skandal, dass damit eine Bildungsveranstaltung für Gäste,
Jugendliche und Kinder unterdrückt und für genehmigungspflichtig erklärt wird.
Es wurde uns erzählt, daß es das erste Mal sei, daß damit Aktivitäten des
REBELL und der ROTFÜCHSE politisch mit Polizeigewalt unterdrückt werden sollen.

Den Vorgang muss man im Zusammenhang
damit sehen, dass die neue deutsche Bundesregegierung in ihrem
Koalitionsvertrag sich den Kampf gegen den „Linksextremismus“ auf die
Fahne geschrieben hat. Der Vorgang reiht sich auch ein in Maßnahmen von Regierung
und Geheimdiensten bei den Kontenkündigungen gegenüber der MLPD und ihrem
Vorsitzenden Stefan Engel, gegen Übergriffe und Hausdurchsuchungen von
Antifaschisten in Dresden und so weiter. Es geben mehrere Beispiele. Gegen
solche unverschämten Unterdrückungsmethoden muss überall der Protest
organisiert werden! Deshalb protestieren wir gegen diese polizeiliche
Unterdrückung von unseren Wirten des REBELL und der Rotfuchsorganisation.

 

Henrik Ormåsen

Sprecher des norwegischen kommunistischen
Verbands Tjen folket

 

Kenneth Fuglemsmo

Sprecher des norwegischen Jugendverbands
Revolutionäre Kommunistische Jugend“

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