Published on April 9th, 2009 | by Esitileti296

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9. Verbandsdelegiertentag hat stattgefunden

*** Aktuelle Presseerklärung ***

Liebe Freunde und Genossen,

auf diesem Weg teilen wir euch mit, dass unser 9. Verbandsdelegiertentag erfolgreich statt gefunden hat. Wir bedanken uns bei allen, die uns dazu ein Grußwort geschickt haben. Es tut gut zu wissen und begeistert, dass wir mit euch gemeinsam für eine lebenswerte Zukunft kämpfen.
Der REBELL hat sich auf seinem 9. Verbandsdelegiertentag intensiv mit der Weltwirtschafts- und Finanzkrise befasst. Sie hat bereits verheerende Auswirkungen auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen. Kurzarbeit und Entlassung der Leiharbeiter  – das ist erst der Anfang …


Die zwischenimperialistische Widersprüche verschärfen sich mit dieser
Krise und damit wächst die allgemeine Kriegsgefahr. Auf die Jugend hat
diese Entwicklung weltweit die drastischsten Auswirkungen: die
Kinderarmut wächst, ein Drittel der Leiharbeiter sind unter 30 Jahre,
arbeitslose Jugendliche werden gezwungen an Werbeveranstaltungen der
Bundeswehr teil zu nehmen, Millionen auf der ganzen Welt verhungern und
kommen in Umweltkatastrophen um. Gleichzeitig belebt sich dagegen
international die Rebellion der Jugend. In Griechenland kam es zu
Massenprotesten unter dem Motto: „Milliarden für die Banken – Kugeln
für die Jugend!“, als im Dezember 2008 ein 15-jähriger Junge von der
Polizei erschossen wurde. In Frankreich fanden dieses Jahr innerhalb
kürzester Zeit zwei landesweite Generalstreiks statt, die französische
Jugend vorne mit dabei. Auch im Widerstand gegen den Angriffskrieg von
Israel auf Palästina stand die Jugend vorne dran. Schüler und Studenten
in Deutschland wollen sich mit der Aussiebe- und Elite-Bildungspolitik
nicht abfinden und die Gewerkschaftsjugend der IG Metall kämpft mit der
„Operation Übernahme“ für die Übernahme nach der Ausbildung.
Die Kritik am Kapitalismus wächst. Es stellt sich die Frage nach der
Perspektive und es wird heiß diskutiert, wie es überhaupt weiter gehen
soll. Für den REBELL liegt die Zukunft der Jugend im echten
Sozialismus. Die Auswüchse des Kapitalismus kritisieren viele – gut so!
Doch man kann ihn nicht „gesund doktern“. Man muss die tieferen
Ursachen der Weltwirtschaftskrise begreifen und entlarven. Während in
den Händen Weniger das Kapital immer mehr konzentriert wird, gibt es
immer weniger Profit bringende Anlagemöglichkeiten. Das entfaltet
enorme Zerstörungskräfte, gerade in der Krise. Der Sozialismus ist
heute im Kapitalismus bereits  allseitig materiell vorbereitet. Darum
greifen wir den modernen Antikommunismus an. Das sind zentrale Fragen,
mit denen sich die Jugend im Hinblick auf ihre Zukunft beschäftigen
muss.
Eine hervorragende Möglichkeit, sich darüber auszutauschen, ist das 14.
Internationale Pfingstjugendtreffen am 30./31. Mai 2009. Dazu möchten
wir euch herzlich einladen. Die Diskussion über die gesellschaftliche
Perspektive steht diesmal sicher im Zentrum. Das Pfingstjugendtreffen
bietet aber eine breite Basis als Fest der Völkerfreundschaft und
Solidarität. Es ist das größte überparteiliche, selbst organisierte und
finanzierte Jugendfestival in Deutschland. Es startet mit einer großen
Zukunftsdemonstration. Über das ganze Wochenende gibt es ein breit
gefächertes Programm mit Fußballturnier, „Spiele ohne Grenzen“,
Kulturbühne, Diskussionsveranstaltungen, Kinderaktivitäten,
Abendveranstaltungen mit Konzerten, usw. Das Pfingstjugendtreffen steht
für den Kampf um eine lebenswerte Zukunft, aber auch für gemeinsames
Feiern in diesem Sinne. Informiert euch über die Homepage
www.pfingstjugendtreffen.de. Wir schlagen Euch vor: Werdet selbst
Träger von diesem tollen Festival! Beteiligt euch an der
Zukunftsdemonstration, führt eine Veranstaltung durch, macht einen
Stand, Kinderaktivitäten, oder ähnliches. Kommt doch zum nächsten
bundesweiten Koordinierungstreffen am 25. April  in Gelsenkirchen.
Wir würden uns sehr freuen mit euch gemeinsam das 14. Internationale
Pfingstjugendtreffen durchzuführen und zu erleben, und natürlich auch
bei anderen Gelegenheiten solidarisch zusammen zu arbeiten.

Mit rebellische Grüßen,

Julia Scheller für den Jugendverband REBELL

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