Published on September 29th, 2008 | by Esitileti296

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Keinen Fußbreit den Faschisten! – Demonstration mit 50 000 Teilnehmern in Köln

Am Samstag, 20.09.2008 sorgten 50 000 Demonstranten in ganz Köln dafür, dass die neofaschistische Gruppierung „proKöln“ ihren „Anti-Islamisierungskongress“ nicht wie geplant durchführen konnte! Die Faschisten bekamen rund um den Kongress keinen Fußbreit auf den Kölner Boden. Kein Taxi und kein Busunternehmen war bereit sie zu fahren, kein Hotel wollte sie unterbringen und ihre Kundgebung wurde von der Polizei verboten.
MLPD und Rebell beteiligten sich aktiv in der Vorbereitung und Durchführung der Demonstration und verankerten mit Transparenten die Forderung nach dem Verbot aller faschistischen Organisationen. Einige Rebellfahnen wehten und viele Rebellmagazine wurden verkauft.


In den Medien wird immer wieder versucht die „Gewalttäter“ aus der
„linken und autonomen“ Szene in den Mittelpunkt der Meinungsmache zu
schieben. Fakt ist aber, dass 50 000 in erster Linie disziplinierte und
friedliche aber auch sehr willensstarke antifaschistische Demonstranten
diesen Protest prägten! Die Teilnehmer kamen aus den
unterschiedlichsten Organisationen und Richtungen und bildeten eine
Aktionseinheit „von Kommunisten bis zu Christen“, wie bei den
Kundgebungen betont wurde.
Am selben Wochenende kündigte die NPD an, am 25.10.2008 eine
Großdemonstration in Bochum durchzuführen. Dagegen formierte sich
direkt der Widerstand und ein Treffen des Bündnis gegen Rechts fand am
Montag schon statt. Eine Gegendemo wird für den 25.10. ab 11 Uhr
geplant.

Das „Bündnis gegen Pro Köln“ berichtet weiter zu den Schikanen, insbesondere gegen Jugendliche:
„Die Tore zu den Hallen, in denen die „Käfige“ stehen, wurden offen gelassen. Da zu wenige Decken und Isomatten zur Verfügung standen, froren die Festgenommenen.
 Teilweise waren 30 Personen in Käfigen von 36m² zusammengepfercht und wurden lange nicht auf Toilette gelassen. Es waren einfach zu viele Leute da. Das wusste die Polizeiführung aber auch vorher.
o    Die Minderjährigen wurden erst ab 20.00 h entlassen.
o    Die 4 MitarbeiterInnen des Jugendamtes vor Ort hatten auch noch nach 22 Uhr Schwierigkeiten, überhaupt mit den Jugendlichen zu reden, weil die Polizei sie weiter fernhielt. Die letzte Minderjährige konnte um 1 Uhr 30, also 9 Stunden nach der Fest-setzung, die GeSa verlassen. Der Bus aus Lübeck, der auf sie lange vor der GeSa wartete – die Polizei wusste das – fuhr, weil sie auch keine Zeit genannt bekamen, um 12 Uhr 30 ab.“
Das Bündnis will sich weiter gegen die Polizeischikane einsetzen!

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