Published on Januar 30th, 2008 | by Esitileti296

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Solidarität mit Johannes Brückner und allen Opfern faschistischer Überfälle!

Der Rebell Nord-West hat eine Solidaritätserklärung veröffentlicht: „Sie sind der Todfeind der organisierten und revolutionären Arbeiterbewegung!

Für das Verbot aller faschistischen Organisationen und ihrer Propaganda!

Für die konsequente strafrechtliche Verfolgung und Verurteilung der faschistischen Täter!

Wir wünschen Dir, Johannes, und allen anderen betroffenen Antifaschisten ein starkes Rückgrat, Mut, Zuversicht und Vertrauen in das tiefe antifaschistische Bewusstsein der Bevölkerung. Unsere Solidarität ist Euch sicher, Ihr seid nicht allein!“

Den vollen Text könnt ihr hier runterladen oder hier weiterlesen:


Solidaritätserklärung des REBELL Nord-West                    26.01.08

Solidarität mit Johannes Brückner und allen Opfern faschistischer Überfälle!

Was ist passiert?
Bei einer antifaschistischen Protestaktion in Ludwigshafen beschuldigte ein Faschist drei unschuldige Antifaschisten (darunter Johannes Brückner, öffentlicher Vertreter der Verbandsleitung des REBELL, dem Jugendverband der MLPD) der Körperverletzung, worauf die Polizei erkennungsdienstlich aktiv wurde und die drei vorläufig festgenommen werden. Die gleichen drei Antifaschisten bekamen am 24.08.07 ein faschistisches Hetzblatt in den Flur gelegt, in dem sie persönlich angegriffen und als „linksextreme Gewalttäter“ diffamiert werden. Das ist sehr auffällig und wirft die Frage auf, woher die Faschisten die Adressen der drei hatten. Offensichtlich wurden die Faschisten direkt durch Polizisten informiert oder haben sich Akteneinsicht über den Anwalt besorgt, um die Adressen herauszufinden. Das zeigte Johannes  bei der Polizei an. Diese ließ aber im Oktober die Klage fallen ohne den Ansatz einer Ermittlung erahnen zu lassen und Johannes darüber zu informieren. Es gibt einen lapidaren Aktenvermerk, in dem der zuständige Beamte sinngemäß schreibt, dass man als „Linker“ selbst schuld ist und man hat selbst ja auch damit angefangen. Das ist ein Skandal!
Schon seit langem wird auf das überfällige Verbot aller faschistischen Organisationen und ihrer Propaganda verzichtet. Im Gegenteil, sie sind vom Verfassungsschutz durchsetzt, werden mit Millionen Steuergeldern gefördert und werden, wo sie auch auftreten, mit riesigem Polizeiaufgebot geschützt.
In jüngster Zeit jedoch mehren sich Vorfälle wo aktive Antifaschisten, Linke, Gewerkschafter und Marxisten-Leninisten Opfer von faschistischen Angriffen werden. So auch am 10.01.08, als der Antifaschist und aktive Unterstützer der MLPD Michael H. aus Kassel, Opfer eines faschistischen Brandanschlag wurde, oder der Gewerkschafter und Antifaschist Rainer Sauer aus Bocholt, der am 12.01.08 Opfer eines faschistischen Angriffes wurde. Diese Vorfälle zeigen deutlich den wahren Charakter der Faschisten als reaktionärsten Stoßtrupp der Herrschenden gegen jede fortschrittliche und revolutionäre Bewegung. Sie sind der Todfeind der organisierten und revolutionären Arbeiterbewegung!

Für das Verbot aller faschistischen Organisationen und ihrer Propaganda!

Für die konsequente strafrechtliche Verfolgung und Verurteilung der faschistischen Täter!

Wir wünschen Dir, Johannes, und allen anderen betroffenen Antifaschisten ein starkes Rückgrat, Mut, Zuversicht und Vertrauen in das tiefe antifaschistische Bewusstsein der Bevölkerung. Unsere Solidarität ist Euch sicher, Ihr seid nicht allein!

(Einstimmig beschlossen am 26.01.2008 von Rebellen aus Wilhelmshaven, Oldenburg, und Hamburg)

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