Published on September 30th, 2006 | by Esitileti296

0

Sebastiao Salgado

Der Fotograf Sebastiao Salgado, geboren 1944 in Brasilien, hat in seinen Arbeiten immer von den Vergessenen, den Elenden und den Ausgegrenzten erzählt; was er zeigt, sind keine dekorativ in Szene gesetzten News, Salgados Fotografie ist, wie er sagt, »kämpferische Fotografie«.

Und wenn er in seinen Fotografien von den Ureinwohnern Südamerikas
berichtet hat oder mit seinen Bildern die Welt dazu aufrief, die Hungernden der Sahelzone nicht gleichgültig sich selbst zu überlassen,
dann hat er den Armen und Entrechteten mit seiner mächtigen, zugleich
aber zarten und fast diskreten Bildersprache stets etwas von der
Menschenwürde zurückgegeben, die sie zu verlieren drohten.

»Die
Bestimmung des Menschen ist es, eine neue Welt zu schaffen, ein neues
Leben zu entdecken, sich zu erinnern, dass es für alles eine Grenze
gibt, nur nicht für unsere Träume.« Der Blick mit dem Salgado den
Arbeitern und Arbeiterinnen ins Gesicht und auf die Hände schaut, ist
voller Zuneigung. In seinem jüngsten Werk »Arbeiter« zeigt er Arbeiter
aus allen Länder der Welt, zeigt die Ausbeutung und Unterdrückung, aber
auch die Kraft,  Entschlossenheit und das Vertrauen ihre Verhältnisse
zu ändern.

Karin

Zu bestellen über people to people im Webshop:

www.people-to-people.de


About the Author



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Back to Top ↑