Published on August 27th, 2006 | by Esitileti296

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New Orleans

„Wir müssen sie warnen: Das sind keine Bilder, wie wir sie aus einer amerikanischen Großstadt zu sehen gewohnt sind“, erschreckt eine CNN-Moderatorin ihre Zuschauer. Brennende Häuser, dazwischen überflutete Straßen, durch die Leichen treiben. Überall Kolonnen von Menschen, die all ihr Hab und Gut verloren haben und vor den Wassermassen Schutz suchen.
Das sind die ernüchternden Bilder aus New Orleans, die die Welt am 29. August erschütterten. Nur vier Wochen nach „Katrina“ ist die amerikanische Golfküste erneut von einem fürchterlichen Wirbelsturm heimgesucht worden.

Glück im Unglück: „Rita“ verfehlte die dichtbesiedelten Gebiete,
richtete aber auf einer Breite von mehreren hundert Kilometern schwere
Verwüstungen an. Tausende von Menschen haben ihre Existenzgrundlagen
verloren. Großspurig hatte US-Präsident Bush verkündet dieses mal die
Menschen rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Es gab wieder ein
beispielloses Chaos.

Es ist reine Heuchelei, wenn Bush seine Landsleute
auffordert zu beten, damit die Sturmschäden möglichst gering bleiben,
wenn er und seine Regierung sich nach wie vor weigern das
Kyoto-Protokoll“ zur Reduzierung klimaschädlicher Emissionen zu
unterzeichnen. Die globale Erderwärmung ist ein Resultat davon und sie
läuft parallel mit einer extremen Zunahme der Zerstörungskraft von
tropischen Wirbelstürmen.

Seit den 70er Jahren hat sich die Zahl von
Hurrikans der stärksten Kategorie beinahe verdoppelt (Ergebnisse von
Studien vom „Massachussets Institute of Technology“ und des „Georgia
Institute of Technology“). Das begreifen auch die US-Bürger, so waren
allein am 24. September an die 300.000 Menschen in Washington, Los
Angeles, San Francisco und San Diego auf der Straße, um die
imperialistische Umweltpolitik der Bush-Regierung anzugreifen.

Was wir brauchen sind positive Sofortforderungen, die sich gegen
gesundheitsschädliche Müllverbrennung und den Ausstoß jeglicher
treibhausfördernder Gase richten. So die bundesweite
Unterschriftenaktion „Für die Wende zur Kreislaufwirtschaft total“. Nur
so sichern wir in Zukunft den Erhalt unserer Umwelt. Lasst uns dafür
sorgen, dass unsere Welt nicht verkommt. Wir wollen in 50 Jahren auch
noch ohne Schutzmaske atmen können und nicht jeden Tag Angst vor
„Jahrhundert-Wirbelstürmen“ haben.

Malte

Mehr Infos zur Kreislaufwirtschaft auf der Homepage www.total-recycling.org


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