Published on August 27th, 2006 | by Esitileti296

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Kein Bundeswehreinsatz im Kongo!

Am 20. März 2006 trafen sich auf Einladung des deutschen Verteidigungsministeriums Vertreter der millitärischen Führungsstäbe aus 8 EU-Staaten, um einen gemeinsamen militärischen Einmarsch im Kongo festzuklopfen. Der Grund dafür soll sein, dass auf »Bitte« der UNO hier unter deutscher Führung die »ersten demokratischen Wahlen seit 45 Jahren« am 18.Juni 2006 abgesichert werden.

Wenn es hier wirklich um demokratische Rechte der kongolesischen Bevölkerung geht, stellt sich die Frage – warum der Einsatz mit Einverständnis des mit diktatorischen Methoden regierenden Präsidenten Joseph Kabila stattfindet. Es ist schon ein Hohn, dass ausgerechnet die deutsche  Bundesregierung an der Spitze des Militäreinsatz für »Stabilität und Demokratie« steht.


Wenn es hier wirklich um demokratische Rechte der kongolesischen Bevölkerung geht, stellt sich die Frage – warum der Einsatz mit Einverständnis des mit diktatorischen Methoden regierenden Präsidenten Joseph Kabila stattfindet. Es ist schon ein Hohn, dass ausgerechnet die deutsche  Bundesregierung an der Spitze des Militäreinsatz für »Stabilität und Demokratie« steht.

Es sind gerade internationale Konzerne, wie Bayer und Siemens, die seit Jahren an der Spitze der Ausplünderung der Rohstoffe des Kongo stehen. Denn der Kongo besitzt unter anderem 80% der weltweiten Coltan-Reserven, welches für die Handy-Produktion benötigt wird. Der REBELL lehnt den Einsatz der Bundeswehr im Kongo ab.

Wir treten ein für das Selbstbestimmungsrecht der Völker und ihr vollständiges Recht selbst über die Bodenschätze ihres Landes zu verfügen. In dem Sinne ist die Spendenkampagne der internationalen Solidaritäts- und Hilfsorganisation Solidarität International e.V. eine tatsächliche Hilfe für die Menschen im Kongo. Sie unterstützt die kongolesische Zeitung »Nyota ya Afrika« (Stern von Afrika), die seit 1993 eine wichtige Rolle im Kampf gegen das diktatorische Mobutu- Regime spielte.

»Der Stern von Afrika« unterstützt die Unabhängigkeit des Landes, ist direkt mit der Bevölkerung verbunden und hilft ihnen sich für ihre eigenen
Forderungen, Interessen und eine Zukunft der Jugend und Kinder zu organisieren. Spendet selbst für den »Stern von Afrika« und sammelt
auch in euren Klassen, Lehrwerkstätten und unter Freunden dafür!

Suse

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