Published on August 27th, 2006 | by Esitileti296

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Hurrikans, Hitzewellen und Flutkatastrophen – das Katastrophenjahr 2005 in Auszügen:

  • 26 Hurrikans und Wirbelstürme, so viele wie nie zuvor seit dem Beginn
    der Aufzeichnungen 1861, zogen über den südlichen Nordatlantik.

  • Mit »Wilma« hatte das Jahr 2005 den stärksten jemals beobachteten
    Hurrikan zu verzeichnen. »Katrina«, der Ende August in New Orleans auf
    Land eintraf, war der mit Abstand zerstörerischste Sturm aller Zeiten.
    Von den 75 Milliarden US-Dollar Versicherungsschäden die 2005 durch
    Naturkatastrophen entstanden, sind 45 Milliarden allein durch »Katrina«
    entstanden. Neben 1.306 offiziellen Todesopfern, sind über 6.000 heute
    noch vermisst.
  • Hurrikan »Stan« zerstörte im Oktober in mehreren zentralamerikanische
    Staaten die Ernte, tötete 752 Menschen und machte über 800.000
    obdachlos. 300.000 Menschen in Guatemala sind noch immer von
    Nahrungsmittellieferungen abhängig.
  • Schwere Dürren herrschten 2005 im südlichen Afrika und in weiten
    Teilen Australiens. In Brasilien erlebte der Regenwald am Amazonas in
    der zweiten Jahreshälfte eine extreme Trockenperiode und die
    niedrigsten Wasserstände seit mindestens 60 Jahre. Spanien und Portugal
    erlebten die schlimmste Dürre seit den 1940er Jahren.
  • Algerien litt unter eine Hitzewelle, die das Thermometer bis auf 50 Grad klettern ließ.
  • Das schwere Erdbeben,das am 8.Oktober in Nordpakistan mindestens
    78.000 Menschen tötete, hat zwar nichts mit Klimaveränderungen zu tun.
    Aber die Überlebenden in ihren Zelten sind Opfer der Wetterverhältnisse
    und des imperialistischen Ausbeutungssystems.


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