Published on August 29th, 2006 | by Esitileti296

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Grußwort des Zentralkomitees der MLPD an den 7.VDT

Auszüge aus dem von Peter Borgwardt vorgetragenen Grußwort des Zentralkomitees der MLPD an den 7.VDT

Liebe Genossinnen und Genossen,
im Namen des Zentralkomitees der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands möchte ich mich herzlich bei euch bedanken für die Einladung (…) zum 7. Verbandsdelegiertentag des REBELL. (…) Er findet in einer besonderen Zeit statt, und wir möchten euch vollen Erfolg wünschen und eine gute proletarische Streitkultur!


Seit eurem letzten Verbandsdelegiertentag sind genau zwei Jahre
vergangen, in denen MLPD und REBELL aufs engste und sehr erfolgreich
zusammengearbeitet haben. (…) In all diesen Kämpfen gelang es der
MLPD immer besser, Massen zu bewegen und zu führen, und der REBELL
hatte als Jugendverband der MLPD einen wichtigen Anteil daran. (…)

Keiner dieser Erfolge konnte erreicht werden ohne zum Teil heftigste
Auseinandersetzungen im Kampf um die Denkweise. Als es z.B. im
DaimlerChrysler- Streik oder auch beim Opel- Streik nicht sofort
gelang, auch die Auszubildenden aktiv in den Streik einzubeziehen,
musste mit dieser taktischen Niederlage erst einmal richtig umgegangen
werden. Nicht wenige REBELL-Mitglieder aber auch Parteigenossen hatten
es sich einfacher vorgestellt, die Auszubildenden für die Kampfeinheit
von Jung und Alt zu gewinnen. Aber wenn alles so einfach wäre,
bräuchten wir auch keine Partei zur Führung des Klassenkampfs und auch
keinen revolutionären Jugendverband, um das Führen des Klassenkampfes
zu lernen.

Natürlich finden diese Auseinandersetzungen im Kampf um die
Denkweise
der Jugend nicht alleine im Betrieb statt. In der Schule, im
Wohnviertel, in der Disco und überall wird Einfluss genommen auf die
Masse der Jugend und ein bestimmtes Verhalten geprägt. (…) Wir
wissen, dass die Jugend die aktivste Kraft in der Gesellschaft ist,
aber sie ist auch noch am meisten beeinflussbar. Auf welchen Wegen aber
lernen die Jugendlichen, wie es im Programm der MLPD steht, „mit der
Wirkung der bürgerlichen Jugendkultur und eines verbreiteten
kleinbürgerlichen Lebensstils mit Antiautoritarismus, Spontaneismus und
Individualismus fertig zu werden“ (S. 68)? Dies ist nur möglich im
Kampf um die Denkweise und das geht nicht, ohne z.B. die ganze
bürgerliche und kleinbürgerliche Jugendkultur offensiv anzugreifen und
mit dem Aufbau des REBELL als Lebensschule der proletarischen Denkweise
aufs engste zu verbinden. (…)

Die Erziehungsarbeit der Partei gegen
über dem Jugendverband muss deshalb vor allem darauf zielen, dass die
Rebellen lernen, selbstständig mit der kleinbürgerlichen Denkweise
fertig zu werden und die proletarische Denkweise zu festigen und
höherzuentwickeln. Das ist das A und O und muss auch der Kern eines
neuen Systems in der persönlichen Anleitung und Kontrolle, Ausbildung
und Beratung im REBELL
sein. Das Zentralkomitee stellt dem REBELL
deshalb vor allem die Aufgabe, sich die Fähigkeit zu einer
systematischen Kleinarbeit mit dem Kern des Kampfes um die Denkweise
der Jugendlichen und Kinder zu erkämpfen
– entgegen allen Tendenzen zur
Anbetung der Spontaneität. Entwickelt dazu eine regelrechte Bewegung
zum lebendigen Studieren, Aneignen und Umsetzen der Lehre von der
Denkweise. (…) entwickelt in der Einheit von Theorie und Praxis
schöpferische Vorschläge für die Höherentwicklung des eigenständigen
politischen Profils des REBELL
und zur Weiterentwicklung und
Festsetzung der ideologisch- politischen Linie der Partei
.

Liebe Genossinnen und Genossen,
MLPD und REBELL bilden eine feste und
unzerbrechliche Kampfeinheit
und wir haben uns große, wunderbare und
begeisternde Aufgaben gestellt. Wir können sie meistern, wenn wir den
Mut haben zur Selbstveränderung und zur prinzipiellen Kritik und
Selbstkritik.(…)


Es lebe die Kampfeinheit von Jung und Alt!


Vorwärts zur Arbeiteroffensive!


Vorwärts zum echten Sozialismus!

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