Published on August 30th, 2006 | by Esitileti296

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Aufruf zur NRW-weiten Demonstration am 02.09.2006 in Düsseldorf

Hände weg vom Libanon und Palästina! Kein Einsatz deutscher Truppen in den Nahen Osten! Für Frieden, Völkerfreundschaft und internationale Solidarität

Kommt zur NRW-weiten Demonstration am Samstag 2. Sept.  2006 ab 11.00 Uhr  Düsseldorf:
vor dem DGB-Haus, nähe Hauptbahnhof

* Kein Einsatz deutscher Truppen in den Nahen Osten !
* Für Frieden, Völkerfreundschaft und internationale Solidarität!

 

 


Am 25. Juni 2006 begann die israelische Armee einen Aggressionskrieg gegen das palästinensische und libanesische Volk. Sowohl im Gazastreifen als auch im Libanon zerstörten israelische Truppen Wohnhäuser, Brücken, Straßen, Kraftwerke und Flughäfen. Inzwischen sind mehr als 1.100 palästinensische und libanesische Zivilisten getötet und weitere Tausende verletzt, ebenso israelische Zivilisten.

Diese Aggression Israels läuft unter Regie und ganz im Stile von Bushs „New War“. Der Widerstand gegen diese Aggression hat im Nahen Osten und weltweit einen Aufschwung genommen. Das Ziel, mit einem Blitzkrieg den Widerstand auszuschalten, ist gescheitert. Kritik am aggressiven Kurs der israelischen Regierung hat mit Antisemitismus nichts zu tun. Der Antisemitismus ist eine rassistische Ideologie, die wir wie die faschistische Ideologie entschieden verurteilen. Wir weisen jede Kriminalisierung des Widerstands im Nahen Osten wie in Deutschland zurück.

Das UN-Diktat eines „Waffenstillstands“ mit „robustem“  Einsatz von UN-Blauhelmen aus den größten Industrieländern, ist Teil des Konkurrenzkampfes um die Vorherrschaft im strategisch wichtigen Nahen Osten. Das provoziert dort neue kriegerische Auseinandersetzungen mit unabsehbaren Folgen für den Weltfrieden. Dem muss Einhalt geboten werden!

Während die Bundesregierung die Bevölkerung im Inland mit dem Abbau sozialer Errungenschaften und demokratischer Rechte und Freiheiten drangsaliert, will sie nun auch die Aggression nach außen verstärken: Unmittelbar vor dem Antikriegstag am 1. September will der Bundestag den Einsatz deutscher Truppen im Nahen Osten beschließen. Das ist eine Provokation aller friedliebenden Menschen und muss eine gebührende Antwort erhalten. Wir rufen zu einer NRW-weiten Demonstration unmittelbar nach dem Antikriegstag auf.
Wir fordern von der Bundesregierung:
Keine deutschen Waffen und Soldaten in den Nahen Osten!
Sofortiger Stopp der militärischen Handlungen, Rückzug aller ausländischen Truppen aus dem Libanon, Palästina und dem ganzen Nahen Osten!
Für das Selbstbestimmungsrecht des palästinensischen und libanesischen Volkes!
Für Frieden und internationale Völkerfreundschaft!
Solidarität mit dem Widerstand des palästinensischen und libanesischen Volkes, sowie mit dem wachsenden Widerstand innerhalb der israelischen Bevölkerung!

Palästinensischer Freundschaftsverein Wuppertal e.V.; Reinhold Maigatte, ehemaliger Bezirksvertreter der GRÜNEN in Düsseldorf; Jamal Karsli, ehemaliger Landtagsabgeordneter NRW; Hans-Heinrich Holland, Vorsitzender WASG Herten, stellver. Vorsit. VVN Recklinghausen; Bundesverband Deutsch-Arabischer Vereine e.V.; Landesverband der MLPD in Nordrhein-Westfalen; Jan Vöhringer, Jugendvertretung Demag in Wetter; Alev Akdemir, Stufensprecherin an der Gesamtschule Bockmühle Essen; Farhat Khodr, Gemeinschaft Libanesischer Emigranten (G.L.E.); Jugendverband REBELL; Gerhard Schweizerhof, praktischer Arzt, Moderator Montagsdemonstration Mülheim; Barbara Hauck, ver.di Vertrauensfrau Rheinische Post Düsseldorf; Palästinensische Gemeinde Köln; Ratsgruppe „Solingen Aktiv“ im Stadtrat; Hasan Hadzihamzic, Bezirksvertretung Düsseldorf-Mitte; Deutsch-Phillipinische Freunde e.V., Langenfeld; Thilo Krüger, Betriebsrat und IG Metall VK-Vorsitzender Risse+Wilke, Iserlohn; Zidani Nash, Kölner Aktionsbündnis gegen Krieg und Besatzung im Nahen Osten; Hans-Gerd Kühnel, Sprecher der Montagsdemonstration Düsseldorf; BIR-KAR, Plattform für die Einheit der Arbeiter, Freundschaft der Völker; Walter Muskatewitz, IG Metall Vertrauensmann Hattingen/Gevelsberg; Ulrich Wagner, Mitglied von AUF Witten; Jörg Osimitsch, Vertrauensmann der IGBCE bei Schering; Manfred Hinkelmann, Sprecher der Montagsdemonstration Düsseldorf; Martin Klingender, Betriebsrat Erbslöh, Velbert; Karin Krehl, Ärztin Dortmund; Reiner Dworschak, Betriebsrat der Firma Mannstaedt Troisdorf; Heinz Vöhringer, Sprecher der Montagsdemonstration in Hattingen; Eva Wanneck, Lehrerin, GEW Gelsenkirchen; Sabine Leopold, Mitglied und Stadträtin von AUF Herten; Dagmar Eberhard, Ärztin aus Langenfeld; Frauenverband Courage e.V., Hattingen; Brigitte Gebauer, Frauenverband Courage e.V., Köln; Anne Wilhelm, Gelsenkirchen, Kämpferischer Frauenrat; Dietmar Kupfer, Betriebsratsvorsitzender bei Johnson Controls, Bochum; Harry Herrmann, Rechtsanwalt, Bochum; Christiane Schröder, Landesverband Courage NRW; Heike Heußner, Frauenverband Courage Dortmund; Rolf Koch, Sprecher der Montagsdemonstration Dortmund; Said Batoul, Kulturverein Moers; Britta Buttelmann, JAV Lumberg, Schalksmühle; Irene Nierstenhöfer, Ärztin Dortmund; Andreas Kossak, IGM Vertrauensmann Siemens VDO Dortmund.

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