Published on August 27th, 2006 | by Esitileti296

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»5 nach 12« – Rettet die Umwelt vor der Profitgier!

Kaum eine Woche im letzten Jahr verging ohne eine Umweltkatastrophe. Seien es Hochwasser, Hurrikans, Feinstaubbelastung, Trinkwasserknappheit, Schneeeinbrüche, Erdbeben und, und, und … Sie alle fanden in einer bisher ungeahnten Qualität und Stärke statt. Das Gleichgewicht in der Natur ist erheblich ins Wanken geraten. Die Zunahme der regionalen Umweltkatastrophen ist ein untrügliches Zeichen des ungebremsten Umschlags der Umweltkrise in eine globale Umweltkatastrophe.

Während die Menschen in den Regionen gegen die Folgen der
Umweltveränderungen ankämpfen, und weltweit auf große Solidarität und
Hilfsbereitschaft stoßen, werden die imperialistischen Verursacher
nicht dafür belangt und zur Rechenschaft gezogen. Von den Herrschenden
sind keine Maßnahmen zur Rettung des Weltklimas zu erwarten.

Ganz im Gegenteil: Das im Februar 2005 in Kraft getretene Kyoto-Protokoll ist
diesbezüglich eine einzige Bankrotterklärung. Der CO2 Ausstoß erreichte
im Jahr 2004 einen Höchststand. Der neue Koalitionsvertrag von CDU/ CSU
und SPD
richtet auch in der Umweltfrage eine verheerende  Politik aus.
Nachdem bereits die SPD/ Grünen -Regierung ganze Arbeit auf diesen
Gebiet geleistet hat, und z.B. einen gesetzlichen Zwang zur hoch
giftigen Müllverbrennung seit Juni 2005 eingeführt hat. Will die Große
Koalition
daran ansetzen, dies europaweit durchzusetzen.

Ziel sei es,
die Klimaerwärmung »auf 2 Grad Celsius zu begrenzen «. Während
wissenschaftliche Studien nachweisen, dass  die Feinststaubbelastung
als wichtige Ursache für das Ansteigen von Herzinfarkten und anderen
Krankheiten schuldig ist, werden diese von der Politik einfach
ignoriert.


Atomkraftwerke und Große Koalition gefährden unser Leben

Die Große Koalition will entsprechend der bisherigen Vereinbarungen an
einer Laufzeitgarantie von 32 Jahren für AKWs festhalten.  Also bis zur
Schrottreife. Auch ohne Supergau vergiften sie täglich Luft, Wasser und
Boden mit radioaktiven Elementen und erhöhen die Krebsrate in der
Umgebung. Von den 439 weltweit betriebenen Atomkraftwerken sind ständig
ca. 20 Prozent wegen eines Störfalls nicht im Netz.

Auch die Entsorgung
des Atommülls
ist in keinster Weise gelöst. Die Castorbehälter sind
nicht sicher, sondern rosten vor sich hin. Dagegen richtet sich
weltweit der Widerstand. Darum müssen alle Atomkraftwerke auf Kosten
der Betreiber sofort stillgelegt und die Castortransporte verboten
werden. Längst gibt es schon umweltschonende Energien, wie Wind- und
Solarenergie. Auch dem „Müllproblem“ kann dank Kreislaufwirtschaft ein
Ende gesetzt werden, und dabei würden noch neue Arbeitsplätze
entstehen.


Wie kann die Katastrophe verhindert werden?

Die Profitgier zerstört die Umwelt weltweit in einem derartigen Ausmaß,
dass die ganze Lebensperspektive der Menschheit grundsätzlich in Frage
gestellt ist. Hauptfaktoren sind die Abholzung der Regenwälder, die
Zerstörung der Ozonschicht, der Treibhauseffekt und immer verheerendere
regionale Umweltkatastrophen. Dabei wären die  Voraussetzungen für ein
Leben der Menschen in Einklang mit der Natur längst vorhanden. »Der
imperialistische Ökologismus ist inzwischen international dazu
übergangen, die globale  Umweltverschmutzung als Ursache für  den
Klimawandel anzuerkennen, diesen aber für unvermeidbar und das
»kleinere Übel« zu erklären gegenüber dem »sonst zu  erwartenden
Schaden für die Wirtschaft«.« (Rote Fahne, Nr.48/ 05)


Wir müssen Ihnen die Welt aus der  Hand nehmen, ehe sie verbrannt ist

Weltweit hat sich unter den breiten Massen ein neues Umweltbewusstsein
entwickelt. Sie sind nicht mehr bereit die Zerstörungen hinzunehmen.
Die Grünen sind längst schon keine Umweltpartei mehr. Sie sind den
Interessen der Monopolparteien verpflichtet und unternehmen alles,
damit sie vor ihnen gut dastehen. Statt die Hauptverursacher
anzugreifen, täuscht der Staat mit »grünem Punkt« und befristeten
Fahrverbote in den Innenstädten Aktivität vor und dass wir alle Schuld
seien. Politiker und bürgerliche Ökologen predigen jeder soll im
Kleinen anfangen.

Nur eine kämpferische und selbständige Umweltbewegung
in Verbindung mit einer kämpferischen Opposition
gegen die gesamte
volksfeindliche Politik der Regierung und das Profitstreben der
Monopole kann einen aktiven Widerstand entfalten und eine wirkliche
Umweltpolitik im Sinne der Menschen durchsetzen. »Die zunehmende
»Unordnung« im globalen Haushalt der Natur zerstört bereits jetzt die
Lebensgrundlagen vieler Menschen und kann auch für den zukünftigen
Aufbau des Sozialismus zu einer schweren Hypothek werden. Umso
wichtiger ist es, Sofortmaßnahmen zu ergreifen, die dem weiteren
Prozess des Umschlags in eine globale Umweltkatastrophe Einhalt
gebieten. « (»Götterdämmerung über der neuen Weltordnung«, S.483)

In
diese Kampffront gehören die Marxisten- Leninisten, weil erst in der
sozialistischen Gesellschaft die Bedingungen geschaffen werden, die
Natur verantwortungsvoll zu nutzen und als Grundlage des Lebens für die
heutige und kommende Generation zu erhalten. Im Unterschied zu früher
ist die Menschheit durch den Stand der Naturwissenschaften heute so
weit, dass wir die Folgen unseres Einwirkens in die Natur voraussehen
und in Einklang mit ihren Gesetzen bringen können.


Im echten Sozialismus

werden Fabriken, Maschinen, Grund und Boden gemeinsames Eigentum des
gesamten werktätigen Volkes. Die Ausbeutung des Menschen durch den
Menschen ist somit unmöglich. Das erfordert, dass die Arbeiterklasse
die politische Macht in den Händen hat, die Diktatur des Proletariats
errichtet wird. Sie ist die Klasse, die die moderne Produktion
beherrscht und mit ihrer marxistisch-leninistischen Partei an der
Spitze als einzige die Kraft und Konsequenz hat, die Produktionsmittel
in gesellschaftliches  Eigentum zu überführen.

Das Ziel der Produktion
ist nicht mehr der Profit, sondern die Befriedigung der wachsenden
materiellen und kulturellen Bedürfnisse der Menschen in einer gesunden
Umwelt
. Und dafür wird jeder mit all seinen Fähigkeiten gebraucht. Im
Sozialismus herrscht breite Demokratie für die Massen. Unterdrückt wird
allerdings, wer den Kapitalismus wieder einführen will. Jugendliche
sind vollwertige Mitglieder der Gesellschaft.

Als junge Generation
müssen sie, durch ihre aktive Teilnahme an der Produktion, am
Klassenkampf und auf kulturellem Gebiet alles lernen und an Fähigkeiten
herausbilden, was für die Weiterentwicklung der Gesellschaft notwendig
ist. Bereits jetzt müssen sie sich die dafür notwendige Disziplin, im
Gegenwind Stand zu halten, aneignen. Das Ziel des Klassenkampfes ist
der Kommunismus, die klassenlose Gesellschaft.


Ist der Sozialismus machbar?

Die Oktoberrevolution 1917 in Russland, die erste siegreiche
sozialistische Revolution, bewies der Sozialismus ist möglich und dem
Kapitalismus haushoch überlegen. In nur kurzer Zeit entwickelte sich
die Sowjetunion von einen rückständigen Agrarland in eine hochmoderne
Industrienation. Die Sowjetunion hatte maßgeblichen Anteil am Sieg
gegenüber dem Faschismus. Schon in den 30er Jahren gab es die
35-Stunden-Woche.

Doch der Sozialismus wurde verraten. Eine Schicht von
Bürokraten in Partei-, Staats- und Wirtschaftsführung entartete. Ihnen
ging es nicht mehr um das Wohl des Volkes. Selbstsucht,
Vetternwirtschaft, Streben nach höheren Posten, Reichtum und Macht
breiteten sich aus. Bis dahin, dass sich eine Clique um Chruschtschow
1956 die Macht an sich riss. Sie errichteten einen Kapitalismus neuen
Typs und tarnten ihn als »realen Sozialismus«. Um die Massen zu
täuschen, gaben sie sich in Worten sozialistisch, doch im Handeln
bewiesen sie durch extreme Umweltzerstörung, Mangelwirtschaft,
Stasi-Diktatur, Überfälle auf andere Länder – ihren kapitalistischen
Charakter. Der selbstlose Einsatz vieler Werktätiger, wie zum Beispiel
in der ehemaligen DDR, wurde schamlos ausgenutzt.

Auf der ganzen Welt
verbreiteten sie ein falsches Bild vom Sozialismus und schadeten seinem
Ansehen maßlos. Die Theorie und Praxis des Sozialismus wurde
revisionistisch entstellt
. »Der Klassenkampf zwischen dem
sozialistischen und dem kapitalistischen Weg bestimmt die Entwicklung
der Widersprüche in der Gesellschaft während einer sehr langen
geschichtlichen Periode. Dieser Kampf wird hauptsächlich als Kampf um
die Denkweise ausgetragen. Mit einer kleinbürgerlichen Denkweise kann
man den Sozialismus nicht aufbauen. Im Gegenteil, der Sozialismus wird
untergraben, ausgehöhlt und letztlich zerstört. Der Sozialismus kann
nur siegen, wenn die proletarische, sozialistische Denkweise
vorherrscht.« (Parteiprogramm, S.47)

In der Sowjetunion wurde dieser
Kampf um die Denkweise unterschätzt. Dies führte letztlich zur Rückkehr
des Kapitalismus. Aus der Restauration des Kapitalismus in den ehemals
sozialistischen Ländern hat die MLPD wichtige Lehren gezogen.
Weltweit
gibt es einen Aufschwung im Kampf für den Sozialismus.  Darum beteilige
auch du dich daran, werde Mitglied im REBELL und MLPD, nicht nur wenn
du die Umwelt retten willst.

 


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